Ihr habt es alle gemerkt – der Winter zieht sich. Deshalb empfehle ich heute zwei Produkte. Eines ist ganz neu in mein Leben gekommen. Normalerweise interessieren mich Produkte, die mir geschickt werden, nicht wirklich. Aber in diesem Fall war das ganz anders.

Erstens: Ich hatte noch nie von Anisbutter an sich und als Geheimmittel für Schnupfennasen im Speziellen gehört. Auch die besondere Eignung für Babies war mir fremd. Zweitens: Kann man ein netteres Logo haben als diesen kleinen Piepmatz? Drittens: Das Team von Pimpinella Anisbutter ist sehr symphatisch – und ich habe denen geschrieben: Wenn diese Anisbutter wirklich so gut ist, wie ihr sagt („Babysanfte Pflege für empfindliche Schnupfennasen“), aber auch nur dann, blogge ich darüber.

Gott sei Dank schrieb mir am gleichen Tag meine Schwippschwägerin Heike aus Langenfeld, dass sie im Moment aussieht wie Rudolf. Ja, das Rentier mit der roten Nase. Und da ich nicht zu Schnupfennasen neige und ein paar Tage später nach Köln geflogen bin und Heike getroffen habe, ist hier ihr Bericht:

Guten Morgen Svenja,

da liegt die kleine Tube nun – halb leer!
Konnte sie wirklich genau zur richtigen Zeit GUT gebrauchen und danke dir nochmal ganz doll dafür. Hättest du sie mir nämlich nicht gegeben, wer weiß, ob ich sie überhaupt jemals kennengelernt hätte – meine Hebamme hat mir damals nämlich nicht gesagt, dass es so eine Anisbutter gibt. Und in Apotheken ist sie mir auch noch nicht ins Auge und die Hand gefallen.

Die kleine Tube hat genau die richtige Größe für die Jackentasche- da kann man sie schnell einstecken und hat sie griffbereit. (Mütter brauchen GROSSE Jackentaschen, oder?!) Die Entnahme ist sehr praktisch, die abgeschrägte Tubenöffnung sorgt dafür, dass wirklich nur eine kleinste Portion reicht. Die Anisbutter lässt sich wunderbar auftragen und verstreichen. Der Geruch ist gut, nicht zu stark nach Anis. Ich habe Pimpinella unter der Nase angewandt, da diese Hautpartie gereizt war – einfach nur klasse! Bei diesem kaltem Wetter schadet es auch nichts, es als Lippenbalsam aufzutragen – auch sehr angenehm.

Fazit: Wenn sie leer ist, hol ich mir eine neue Tube! Danke für den Tipp!!!!!

Knutscher

Heike

Schade, dass mit den Lippen konnte ich nun nicht mehr selber testen – hatte ich doch die Tube weggegeben. Aber an meine Lippen lasse ich eigentlich auch nichts anderes als Carmex – seit mehr als zwanzig Jahren.

Mit Carmex ist es nicht wie mit Labello – man wird weder abhängig noch taugt es nichts. Carmex schafft es, auch trockene, aufplatzende Fieberlippen bei Kindern mit 2-3 Mal auftragen wieder komplett in den Griff und kaschmirweich zu bekommen. Ich kann die verschiedenen Darreichungsformen, die ihr oben seht, alle empfehlen – tendiere aber immer eher zum Topf oder Stick, da das Carmex dort härter ist. Von der Konsistenz erinnert das ein bisschen an dieses Zeug was man früher auf das Pflaster in der Mitte der Blockflöte schmieren musste. Kennt ihr das noch?

Es gibt mittlerweile auch verschiedene Geschmacksrichtungen, für die kann ich mich aber nicht verbürgen, da ich sie selbst noch nie ausprobiert habe.

Ich hoffe, dass ich damit der ein oder anderen Mutter weiterhelfen konnte – und alle wieder rundum gepflegte und gesunde Gesichter haben. Und bald haben wir das mit dem Winter auch geschafft und ich blogge über Sonnenbrandmittel und Mückenstichsalben. Irgendwas ist ja immer.

In diesem Sinne

Eure Svenja

P.S.: Ist klar, dass ich seit Anfang der Woche eine Erkältung und jetzt wahrscheinlich das erste Mal in meinem Leben eine Schnupfennase habe, oder? Ich gehe MORGEN in die Apo. GRRR.

P.P.S.: Nachdem mich eine Kinderkrankenschwester, die selbst zwar auch ab und an Carmex benutzt, aber es niemals ihren Kindern geben würde, auf die Carmex-Inhaltsstoffe aufmerksam gemacht hat, möchte ich Folgendes ergänzen: Nehmt es bitte nicht für Säuglinge und Kleinkinder – alleine schon wegen den enthaltenen Stoffen Kampfer, Menthol und Salicylsäure! Danke!