Forellenmousse 2

„Das Forellenmousse kennst Du ja?“ fragte meine Freundin Almut und stellte eine Schüssel auf den Tisch.

„Nee, kenne ich nicht.“ antwortete ich.

„Echt nicht? Das ist so schnell gemacht und schmeckt einfach großartig.“

Nun ja, ihr kennt mich. Solche Sätze triggern, dass ich das Forellenmousse a) probiere und dann b) frage, ob ich es für euch bloggen darf.

Was nun das Besondere im Gegensatz zu vielen anderen Forellenmousse Rezepten ist? Kann ich euch sagen. Da die Zutaten nur mit der Gabel zerdrückt werden, hat das Mousse eine grobere Konsistenz. Und genau die – im Zusammenspiel mit dem körnigen Senf und dem Dill – sieht einfach nur klasse aus. Besonderer Kick: der Spritzer Zitronensaft.

Ich liebe Rezepte, die so wenig Zutaten brauchen und so schmecken, als hätte man lange in der Küche gestanden. Mit irgendwas muss man sich ja seine Köchinnen-Schulterklappen verdienen :-)

Forellenmousse

Zutaten

2 Päckchen Forellenfilet vom Aldi (mit je 2 Filets), 1 Packung miree Meerettich Frischkäse, 2 dicke Teelöffel körnigen Senf von Maille (auf dem Glas steht: Maille à l’Ancienne), 1 Teelöffel tiefgefrorener Dill, 2-3 Spritzer Zitrone, Peffer.

Je nach Geschmack könnt ihr noch mit etwas Salz abschmecken – hängt auch davon ab, wie stark die Forelle geräuchert ist.

Zubereitung

Einfach alle Zutaten in ein Gefäß geben und mit der Gabel zerdrücken und miteinander vermengen. Es sollte schon eine zusammenhängende Masse ergeben, aber eben mit dieser leicht rustikalen Struktur.

Dazu schmeckt am besten dunkeles Brot, das hebt den deftigen, urigen Charakter vom Forellenmousse noch mehr hervor. Besonders gelungen finde ich, dass das mal wieder ein Rezept ist, wofür man alle Zutaten vorrätig im Haus haben kann, um schnell was Großartiges zu zaubern, wenn Gäste kommen.

Danke für das Rezept, Almut!

Lasst es euch schmecken!

Eure Svenja

Forellenmousse 1

P.S.: Wenn ihr Spaß an solchen Brotaufstrichen habt, kann ich euch auch diesen Lachsaufstrich wärmstens ans Herz legen.