Erdnuss

Meine vegane Kollegin Katrine hat in unserer veganen facebookgruppe dieses Rezept angepriesen – und sie hat ABSOLUT Recht. Wer Satésaucen mag und asiatisch angehauchtes Essen liebt, der ist hier richtig. Für alle Nichtveganer gilt: Einfach das Sojagranulat gegen Hühnchengeschnetzeltes tauschen – und schon habt ihr ein wunderbar leichtes Sommergericht auf dem Teller. Ich habe das Rezept ein klitzekleines bisschen abgewandelt, zum Originalrezept mit Mengenrechner geht es hier.

Das Rezept geht ganz einfach in 3 Schritten: 1.) Sojagranulat einweichen und auswringen, 2.) anbraten und Gemüse dazu und 3.) Sauce dazu und köcheln. Das kriegt ihr auch hin. Und lasst euch bloß nicht von dem Sojagranulat abschrecken. Das gibt es im Bioladen und bei DM/Rossmann – ich habe es auch das erste Mal verwendet und es war kinderleicht.

Das cremige Erdnusspfännchen

Zutaten für 2 Personen

Eine ¾ Tasse Sojagranulat, 1 Zwiebel (gewürfelt), 1 Knoblauchzehe (zerdrückt), 1/2 Möhre (gewürfelt), 1/2 Zucchini (gewürfelt), 1 Dose Mais (140 g ), Gemüsebrühe, 150 ml Sojamilch, 3 EL Sojasauce, 4 EL Erdnussbutter, ein Hauch Chili, Pfefer, ein Hauch Curry, Pflanzenöl zum Anbraten, frische Petersilie zur Garnitur.

Zubereitung

1.) Sojagranulat in eine Schüssel geben. Gemüsebrühe zum Kochen bringen und über das Granulat gießen. Es sollte nicht im Ttrockenen“ liegen und gut aufquellen können. Mindestens 5 Minuten aufquellen lassen. Danach ordentlich ausdrücken und evtl. mit etwas Salz oder Brühe nachwürzen (kann ruhig schön kräftig schmecken).

2.) Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen und das Granulat dazugeben. Den besten Geschmack erzielt man meiner Meinung nach, wenn man das Granulat ordentlich schmoren lässt, bis es richtig schön angebräunt und knusprig ist. Danach gewürfelte Zwiebeln, Möhren und die zerdrückte Knoblauchzehe dazugeben und ebenfalls leicht anbräunen. Zum Schluss kommen die gewürfelte Zucchini und der Mais dazu.

3.) Das Ganze mit einem Gemisch aus der Sojamilch (ich habe Hafermilch genommen, ging auch), der kräftigen Gemüsebrühe und Sojasoße ablöschen. Die Erdnussbutter (ich mag es lieber sehr cremig und gebe 4 reichlich gehäufte EL dazu), sowie Pfeffer, Chilipulver und Curry hinzufügen. Deckel drauf und alles leicht köcheln lassen, bis die Zucchini gar ist. Wenn es zu dick geworden ist, etwas Sojamilch oder Wasser nachgießen. Zum Schluss noch mal abschmecken.

Die Soße sollte schön cremig mit einer guten Schärfe sowie Würze sein. Etwas frische Petersilie sorgt für den letzten Pfiff.

Liebe Katrine – dieses Rezept kommt in meinen neuen veganen Ordner, direkt unter Lieblingsrezepte. Denn wenn ich eins diese Tage zu schätzen weiß, dann wenn es schnell geht und gut schmeckt. Volltreffer!

Eure Svenja