In den letzten beiden Wochen habe ich ganz viel gemacht, worüber ich nicht schreiben kann. Das ist definitiv schwierig für mich, denn eigentlich mag ich die schönen Sachen des Lebens doch sofort mit euch teilen. Aber: das geht eben nicht immer.

So trägt dieser Post nun den Titel „Das Ende ist nah“, weil ich mit Ansatzfarbe im Haar bei meinem Frisör sitze und er mir von hinten in den Bildschirm genau diesen Satz ruft. Und Recht hat er. Denn morgen und übermorgen shoote ich das, was ich diese und letzte Woche vorbereitet habe – und zwar zusammen mit diesen beiden reizenden Damen.

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 Sandra und Julia (in einer Arbeitspause vor dem vietnamesischen Currystand auf dem Wochenmarkt).

So ganz darf ich immer noch nicht verraten, woran ich gearbeitet habe, aber ein paar „Hinter den Kulissen“-Fotos kann ich euch zeigen:

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…und darüber hinaus schon Mal sagen: es gibt da bald eine kleine feine einseitige Kolumne mit Frau Walter. In einer deutschen Frauenzeitschrift. Hach, schon das endlich mal schreiben zu können, tut gut. Mehr dann in ein bis zwei Wochen.

Für das Shooting haben wir ganz lange am großen Werk- und Basteltisch gesessen und haben uns beim Baumstamm- und Kürbis besorgen halb tot gelacht (die Fotos erspare ich euch – nur soviel: oben auf einem Kürbishaufen zu stehen, ist eine wackelige Angelegenheit). Ganz klar, seit ich Mutter und Ehefrau bin habe ich nicht mehr so viel Zeit am Stück mit Mädels verbracht und ich kann euch nur sagen: Das hat gut getan. Wir haben herzlich und viel gekichert und sind uns sicher: das war nicht das letzte Mal.

Dann habe ich in der letzten Woche noch etwas erlebt, was schon LANGE ausstand, nämlich dass meine Leserin und Gewinnerin Vero ihr Kleid bei meiner Lieblingsdesignerin und Freundin Veronica Bond ausgewählt hat. (Erinnert ihr euch noch? Ich hatte vor laaaaanger Zeit ein Kleid verlost und nun hat es Vero anlässlich des Oktoberfests endlich geschafft, ihren Gewinn abzuholen).

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Der Moment in dem sich Vero zum ersten Mal im Gewinnerkleid sieht.

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Veronica, Vero und ich.

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We love our Veronica Bond dresses.

Danke für die schöne Zeit, für das endlich-mal-persönlich-Kennenlernen und natürlich an Veronica für den wunderbaren Preis.

Und sonst?

War ich mit den Kindern und meinem Mann auf der Wiesn und habe einmal mehr gedacht: Das kann man einfach nicht beschreiben, das muss man erlebt haben.

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Ich weiß, für Nichtmünchner wirkt die Wiesn oft wie eine Kirmes, aber es ist so viel mehr. Wobei ich gerade denke: Vielleicht kann ich nächstes Jahr mal einen meinesvenja Wiesntisch klarmachen und die Plätze unter euch verlosen??? Einfach weil es ein wunderbarer Anlass wäre, einige von euch mal im echten Leben zu treffen.

Da nun morgen (also wenn ihr das lest: heute) der erste Shootingtag ansteht, fass ich mich kürzer als sonst und wünsche euch einen wunderbaren Tag. Einen, an dem ihr merkt: das Leben ist wunderbar, genau so wie es ist.

Eure Svenja

P.S.: Ich WUSSTE einfach, dass euch der gestrige Gastpost von Joan gefallen würde und habe mich wahnsinnig gefreut über eure tollen Kommentare – vor allem für Joan, die ein riesiges und begeistertes Publikum verdient hat. Ich habe außer ihren Rezepten nur ein Mal etwas anderes von ihr gelesen und mir war sofort klar, dass diese Frau eine ganz Große ist. Als sie dann den Gastpost abgeliefert hat, bin ich fast in Ohnmacht gefallen und habe beim laut Vorlesen mehrfach innehalten müssen, weil es mir vor lauter Emotionen glatt die Sprache verschlagen hat und ich verdammt nah am Wasser gebaut war.

P.P.S.: Ich bin nach der Scheidung meiner Eltern phasenweise mit Sozialhilfe aufgewachsen und hatte in meinem Leben finanziell gesehen schon große Ups and Downs – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Dafür, dass ich gerade auf der Sonnenseite lebe, bin ich dankbar – aber ich weiß, wie sich der kalte Schatten anfühlt und das NICHTS im Leben sicher ist. Deshalb ist es mir sehr wichtig, dass wir alle immer wieder schauen: Wie geht es meinem Nachbarn? Wie geht es uns als Gemeinschaft? Was kann ich tun? Der Change fängt beim Einzelnen und vor allem: mit uns Frauen an. Daran glaube ich fest.

P.P.S.: Da ich ja oft von euch lese, in langen Kommentaren und noch längeren und persönlichen Mails, möchte ich mit Joans Gastpost auch ein Zeichen setzen. Ich weiß, dass da draußen Frauen sind, die sehr viel zu sagen haben. Die Leben führen und Situationen erfahren, die den meisten von uns verschlossen bleiben. Die Interessantes und Bereicherndes in unseren Alltag tragen können und deren Tipps und Meinungen uns vom Hocker hauen. Es gibt so viele Lebensformen – warum die Nase immer nur in die eigene stecken? Wir können nur von anderen Sichtweisen und Realitäten profitieren – und dazu lernen.

Und wer immer sich jetzt dazu berufen fühlt, mal etwas für mich zu schreiben, weil er denkt: „Das könnte Svenjas Leserinnen interessieren und mir das Forum bieten, das ich schon so lange suche“, dann schreibt mir doch einfach mal. Aber: Bitte KEINE Werbung für Websites, Shops, Dienstleistungen und Portale. Davon bekomme ich nämlich schon genug und schreibe trotzdem nicht darüber.

Mich und meine Leserinnen interessieren eure ungeschönten und echten Geschichten. Nicht mehr und nicht weniger.

Nochmal alles Liebe

Eure Svenja