Be_happy

Bild der Woche: My girl Beyonce und ich singen zusammen beim Schminken im Hotelzimmer.

1.) Eineinhalb Minuten, die diese Woche mein Herz erwärmt haben. Und das, obwohl ich wirklich kein Fan von Tierfilmen bin. Direkt danach, habe ich gestaunt und gelacht. Die BBC ist eben nicht umsonst die BBC. LUVIT.

2.) Und wenn wir schon dabei sind: der Fotograf Cory Richards (High School Drop out und homeless mit 14, heute macht er Fotos für National Geographic) spricht über die Bereicherung, die man erfährt, wenn man sich wirklich müht und mit sich ringt. Das ist auch einer der Gründe, warum ich es so wichtig finde, regelmäßig Sport zu treiben. In einer Zeiten, in denen Menschen digital alles in den Schoß fällt, geht die Charaktereigenschaft des „sich um etwas Bemühens“ Vielen flöten. Cory hat mich aber nicht nur deshalb berührt, weil er dranbleibt. Nicht aufgibt, auf der Suche nach dem besten Shot. Sondern auch, weil er seine Stimme gefunden hat – und diese erst gehört wurde, als er dabei fast ums Leben kam.

3.) Ich weiß, dass viele von euch immer noch auf der Suche nach der einen Berufung a la Cory Richards sind, die ihr Leben verändern könnte. Es ist sicher nicht leicht, die zu erkennen. Vor allem nicht, wenn man in seinem Hamsterrad aus alten Mustern, Gewohnheiten und den Notwendigkeiten des Lebens feststeckt. Ich habe vor Jahren schon einmal geschrieben, dass mir dieses Buch dabei geholfen hat, mich auf meine größte Leidenschaft, das Schreiben, zurückzubesinnen. Und gleichzeitig merke ich immer wieder: da stecken viele kreative Leidenschaften in mir. So auch das Malen, das Basteln, das Zeichnen. Das Nähen und das Gestalten. Der Wunsch, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen und dabei in einen Zustand der absoluten Glückseligkeit zu fallen. Und ja: all die Dinge, die IHR so gerne tut, mit denen ihr aber vermeintlich kein Geld verdienen könnt, könnten demnächst auch euer Leben wieder bereichern und im besten Fall finanzieren.

4.) Mal was ganz Praktisches: gestern haben in vielen Bundesländern die Ferien angefangen und das heißt, dass es für viele von euch bald in den Urlaub geht. Und das wiederum heißt: Freiheit für die Füße. Deshalb möchte ich euch heute die besten Flip Flops der Welt empfehlen. Ich habe sie letztes Jahr entdeckt, nachdem ich mehrere Jahrzehnte mit keinem Flip Flop wirklich zufrieden war. Bei dem einen Modell war der Steg zwischen den Zehen zu breit, die anderen waren zu laut. Einige einfach nicht haltbar genug und die meisten scheuerten an den Stellen, wo die Riemen auf dem Fuß auflagen. Das war vor allem deshalb unschön, weil ich die Flip Flops ja erst im Urlaub trage und dann immer nur ein Paar dabei habe. Lange Rede, kurzer Sinn: die neuentdeckten Flip Flops werden von meiner ganzen Familie getragen – und alle lieben sie, obwohl wir wirklich sehr unterschiedliche Füße haben. Lissy und ich tragen dieses Jahr welche mit einem blauen, geflochtenen Band, die super zu Jeans passen. Meinem Mann habe ich diese Klassiker aus braunem Leder besorgt, die echt lässig an ihm aussehen. Und für Ludwig gab es noch nichts wirklich Cooles in seiner Größe, deshalb haben wir einfach bei den Damenmodellen zugeschlagen. Da gab es auch ein Paar aus braunem Leder mit Ziernähten, damit das Ganze nicht so klobig aussieht. Uneingeschränkt meinesvenja getestet und approved!

5.) Was zum Spielen: auf modelmydiet kann man seinen eigenen Avatar erstellen und schon mal schauen, wie man aussieht, wenn man abgenommen hat. Dann einfach ausdrucken und an den Kühlschrank hängen.

6.) Ich bin schon seit den 80ern ein Riesenfan von David Foster. Wem das nichts sagt: das ist der Mann, der in dem Video mit Michael Bublé, dass ich neulich gepostet habe, am Klavier saß. Das war nämlich ein Ausschnitt aus dem Konzert „David Foster and friends“. Jedenfalls habe ich etwas ganz Wundervolles entdeckt für all die, die mal sehen wollen, wie so eine recording session mit einem Player dieser Größenordnung aussieht. Dazu muss man wissen, dass die Sängerin Shania Twain nachdem ihr Mann sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat (AUTSCH) ewig nicht gesungen hat und auf der Bühne gestanden ist – und sie ist dann zu eben diesem David Foster gefahren, um mit ihm ihren ersten Song nach diesem Trauma aufzunehmen. Das alles wurde für ihre Reality Sendung „Why not“ aufgezeichnet. Ein spannender Blick hinter die Kulissen der zeigt, dass wir alle nur mit Wasser kochen und dass alle Menschen mit Unsicherheiten leben und sich jeden Tag wieder die Zeit und den Raum nehmen dürfen, um ihre Talente zu leben und andere Menschen damit glücklich zu machen.

7.) Das führt mich direkt zu dem mutigen Post meiner Freundin Sue, die sich diese Woche getraut hat darüber zu schreiben, wie sie vor 3 Jahren die Diagnose Burnout bekam. Das Leben ist nicht immer einfach und wir kommen mit dem, was wir eigentlich hinkriegen müssten, auch nicht immer zurecht. Dass Sue all denen, die noch im Tunnel stecken, Hoffnung macht, dass es anders geht und besser werden kann, finde ich großartig.

8.) Es haben mich so viele Leserinnen gefragt, wo ich den blauen Jersey-Blazer aus diesem Post gekauft habe, dass der sich diese Woche einen Platz in meinen Top-Ten verdient hat. Ihr habt aber auch ein gutes Auge – denn er sitzt wirklich perfekt und ist gleichzeitig so bequem, als würde man einen Schlafanzug tragen. Ich habe ewig nach so einem Jerseyblazer gesucht, wollte aber einen der eng anliegt, keine Falten wirft und in mittelblau. Während ich also immer neidisch war, wenn andere so einen coolen Blazer anhatten, habe ich geduldig gewartet, die Augen offen gehalten und trage den halt erst jetzt. Perfekt dazu passt dieses geringelte T-Shirt, dass es im gleichen Laden gab. Die Ringel haben exakt das gleiche blau und das Shirt ist schön lang, so dass es unter dem Blazer noch rausschaut und hat vor allem einen etwas längeren Arm. Das finde ich immer vorteilhafter, ist aber schwer zu finden (haben denn alle außer mir wunderschöne Oberarme????) Für alle, die nicht so auf blau stehen: es gibt den Blazer auch in schwarz.

9.) Ein Hausboot zum Wegträumen. Für Fernwehsüchtige und Freunde von gutem Design.

10.) Und zum Schluss noch eine inspirierende Wahrheit, um euch auf das Wochenende einzustimmen.

Be happy!

Eure Svenja