Ihr wisst ja, dass ich immer noch mitten in der 100days Challenge bin, also 100 Tage Sport am Stück. Neulich habe ich euch ja schon einmal geschrieben, dass ich ordentlich Gewicht verloren habe und dass ich gerade merke, wie gut mir Yoga tut und dass mein Körper sich verändert. Heute wollte ich euch nochmal auf den neuesten Stand bringen – denn ich habe Dank Viola aus der #100days facebook Gruppe den Channel „Yoga with Adriene“ entdeckt – und Adriene tut mir richtig gut.

Wahrscheinlich, weil sie ihr Motto „Find what feels good“ auch in ihren Videos und Instructions vorlebt. Es geht ihr nicht darum, starr Positionen „korrekt“ nachzumachen – sondern den Zuschauern zu vermitteln, dass Yoga eine sehr persönliche Sache ist. Schließlich ist jeder Körper anders und muss sich dementsprechend auch anders in jeder Bewegung verhalten. Einem großen Menschen tun andere Sachen gut als einem kleinen. Jeder steht anders auf seinen Füßen, denn Füße sind lang und kurz und breit und schmal.

Genau diese Unterschiede feiert Adriene, indem sie immer wieder dazu auffordert, in den eigenen Körper hineinzuhören, sich zu bewegen und eigene Positionen zu finden, die einem gut tun, anstatt in einer nachgeahmten Position zu verharren, die einem nicht gut tut. Gleichzeitig bietet sie unterschiedliche Varianten einer Übung an, so dass für Anfänger bis Fortgeschrittene etwas dabei ist – und je nach Tagesform kann man eben die Variante aussuchen, die zu einem passt.

Eines der längeren Adriene Videos, die ich echt gerne mache

Das ist nämlich etwas, was ich in der Challenge gelernt habe: mein Körper ist jeden Tag anders drauf. Das sind also bis heute am 82. Tag der Challenge genau 82 „Changes“ die er durchlaufen hat. Und meine Aufgabe ist es nicht, ihm irgendeinen Sport aufzudrängen durch den ich Topbauchmuskeln bekomme, der mir aber seelisch nicht gut tut. Weil er mich von mir weg trägt anstatt mich zu mir zu führen. Nichts spricht gegen ein Hardcore Bauchmuskel Programm, wenn ich mich an dem Tag verausgaben möchte. Wenn ich aber einen lauten Tag hatte, mit Telefonaten und Kindergeschrei und viele Gesprächen – dann möchte ich lieber etwas machen, was ruhig ist.

Was mich gleich zu meiner nächsten Entdeckung führt. Denn manchmal habe ich nach meiner Yogaeinheit das Gefühl: Jetzt würde ich gerne noch weiter stretchen und entspannen. Und das mache ich seit ein paar Wochen mit meinen neuen Powerbands – die im übrigen zu viel mehr taugen als „nur“ zu Stretching, aber so habe ich den Einstieg gefunden. Ganz angenehm ist das. Die Powerbands hatte ich auch auf allen meinen Reisen der letzten Wochen dabei (wiegen ja nichts und nehmen keinen Platz weg). Arbeitet ihr auch schon mit solchen Bändern und habt Erfahrungen damit gemacht, die für mich interessant sein könnten? Dann freue ich mich über Kommentare – bin ja noch Bänderfrischling.

Sandra, die mit mir am Blog arbeitet, ist gerade voll auf Bob Harper. Den will ich euch auch nicht vorenthalten, hebe ihn mir aber selbst für meinen Sommerurlaub auf. Man muss ja nicht alle Herausforderungen auf einmal angehen.

Und jetzt wünsche ich euch einen sonnigen Tag und ganz viel Freude bei dem Sportprogramm, was sich heute richtig für euch anfühlt.

Eure Svenja