Ihr Lieben,

ich hatte so lange frei im Sommer – und währenddessen schreibe ich ja im Hinterkopf immer mit. Wenn mir was gefällt, mache ich eine kleine Notiz, weil ich euch irgendwann davon erzählen möchte. Genauso wenn mir etwas besonders gut tut. Wenn ich etwas bemerkenswert, schön oder aufregend finde. Und deshalb erzähle ich euch jetzt ein bisschen von Dingen, die ich gerade mag und wichtig finde.

1. Yoga praktizieren mit Annika Isterling

„Ich brauche neue Anregungen für meine Yoga Praxis. Etwas, das mich wieder täglich auf die Matte holt. Hast Du eine Idee?“ Das war meine Frage an meine liebe Leserin, Bloggerkollegin und Yogalehrerin Daniela – und die hatte gleich einen heißen Tipp. Nämlich den Ultimativen Home Yoga Kurs von Asana Yoga mit Annika Isterling (Kosten: 49 Euro – ihr braucht kein Abo, sondern könnt den Kurs separat buchen).

Sieben Wochen mit abwechslungsreichen und nicht zu langen Videos. Ich bin in Woche vier und wirklich angetan. So sehr, dass ich Annika ein paar Fragen zu ihrem Kurs geschrieben habe – und sie sich netterweise die Zeit genommen hat, sie zu beantworten.

meinesvenja (ms): Liebe Annika, für wen ist der Home Yoga Kurs geeignet?

Annika Isterling (ai): Der Kurs ist für alle geeignet, die Yoga bereits praktizieren, oder praktiziert haben. Von erfahrenen Anfängern bis hin zu fortgeschrittenen Yogis. Als Yoganeuling sollte man zuerst in einem Studio einen Anfängerkurs mitmachen, bevor man den Home Kurs runterlädt.

ms: Die Einheiten sind ja teilweise recht kurz. Wieso sehe und vor allem spüre ich trotzdem schon nach 14 Tagen eine deutliche Veränderung – sowohl körperlich als auch seelisch?

ai: Was ich mit meinem Kurs zeigen möchte ist, dass es nicht die 90 Minuten pro Woche sind, die den Unterschied auf allen Ebenen machen. Sondern das tägliche, regelmäßige. Deine Yogapraxis sollte so alltäglich werden wie Zähneputzen und darf eben auch nur 5-10 Minuten dauern.

ms: Ich habe schon viele Yoga Youtube Videos gesehen und nach ihnen praktiziert. Aber kein Lehrer hat mit Worten so gut beschrieben, was im Körper zu tun ist. Hörst Du oft, dass Du da eine besondere Gabe hast?

ai: Danke. Das ist lieb von dir. Ich höre tatsächlich oft von Schülern, dass sie meiner Sprache gut folgen können. Ich versuche vor allem Freude und Spaß an der Praxis, der Bewegung, dem Bewusstsein und dem eigenen Körper zu transportieren. Ich lache gerne und mach auch mal einen Witz. Ich versuche viel in Bildern zu beschreiben, wie man die Stellung ausführen soll, da die Vorstellungs- und Umsetzungskraft so am besten ist. Zusätzlich bin ich ein absoluter Technik-Nerd und liebe es daher meine Schüler Schritt für Schritt gezielt tiefer in die Stellung und in die Erfahrung zu holen.

ms: Gibt es auch einen absoluten Anfängerkurs mit Dir Online?

Ein Anfängerkurs ist eine gute Anregung. Ich werde darüber nachdenken. Wobei man am Anfang immer einen Lehrer hautnah bei sich haben sollte….Demnächst gibt es bei Yogaeasy mit mir eine neue Selfcare Serie für die Füße, Hüfte, Schultern und Rücken, die wir gerade gedreht haben und auf die ich mich schon sehr freue. Bei Yogaeasy gibt es auch reichlich knackige Core Sequenzen für alle Mamas und Nicht-Mamas ;)

Danke nochmal Annika für das Interview und die wunderbaren Yogaflows!

2. Essen kochen mit Yotam Ottolenghi


Tatsächlich: Hoch und runter habe ich sein Kochbuch gekocht. Und dabei ganz viele Lieblingsrezepte gefunden. Meine Freundinnen Carolin und Kristin waren sich einig: Das rote vegetarische Kochbuch ist sein Bestes. Finde ich auch! Und bin mir sicher, dass ich euch im Herbst das ein oder andere Rezept daraus hier verrate.

3.) Geld verdienen mit der momox App

Oh Mann, fühlt sich das gut an. #minimalizing #minimalistlifestyle #waitandseemechange

Ein von @meinesvenja gepostetes Foto am


Ich habe es neulich schon auf Insta geschrieben: Auf dem Weg zu einem minimalistischeren Leben habe ich am Ende der Sommerferien mit der momox App jede Menge Bücher, Nintendo und Wii Spiele sowie DVDs verkauft.

Und das geht so:

  • App runterladen
  • kostenfreien Account anlegen
  • ISBN Codes der Produkte scannen und angezeigt bekommen, wieviel Geld ihr dafür kriegt.
  • Alle gescannten Artikel in ein Päckchen legen.
  • Lieferschein und Packschein ausdrucken.
  • Paket zukleben und online einen kostenlosen Abholtermin mit Hermes ausmachen.

GENAU die richtige Beschäftigung für ein verregnetes Wochenende. Wenn dann knapp fünf Tage später das Geld auf dem Konto eintrifft, kann man gleich losgehen und kuschelige Herbstpullis kaufen.

4.) Spaziergänge machen dank Pokemon Go

Wo ich überall war und was ich alles gesehen habe diesen Sommer! Unglaublich. Und das nur wegen Pokemon Go, die beste App seit Erfindung der Apps. Meine Kinder haben plötzlich einen Wahnsinnsspaß an Outdooraktivitäten. Stundenlang waren wir im Englischen Garten unterwegs und haben richtig coole Locations entdeckt. Ich ahne schon: Das gibt jede Menge Blogposts über meine Stadt.

5.) Stadt erkunden mit Profitipps

Sicher kennt ihr die Reihe 111 Orte, die man gesehen haben muss. Nachdem wir also beim Pokemon jagen so viel entdeckt haben, ist mir klar geworden: Ich kenne meine eigene Stadt nicht. Also nicht so, wie ich Städte kannte, in denen ich VOR den Kindern gewohnt habe. Als ich morgens, mittags und abends ausgegangen bin und alles kannte, was angesagt war. Jeden Geheimtipp, jede Oase, jedes In-ist-wer-drin-ist.

München habe ich anders kennengelernt. Hochschwanger mit dem zweiten Kind hier angekommen, kenne ich jede Menge Spielplätze, Bibliotheken, Kindergärten, Schulen, Kinos, Indoorspielplätze und Bekleidungsgeschäfte. Und NULL vom Kulturbetrieb. DAS werde ich jetzt ändern.

Ihr seht – ich bin ausgerüstet und habe im Herbst Einiges vor. (Das München Special in der aktuellen Brigitte ist übrigens ÄUSSERST empfehlenswert).

Vielleicht habt ihr ja auch mal Lust, eure Stadt nochmal anders oder neu kennenzulernen. Nicht jeder wohnt so, dass es dazu coole Bücher gibt. Aber wenn ihr euren Wohnort googlet, in Kombination mit „Tipps“ „Blog“ oder „Geheimtipps“, dann werdet ihr sicher auch ein paar Überraschungen finden.

So, das waren einige meiner Ideen, mit denen ihr euren Herbst vielleicht auch ein bisschen schöner machen könnt. Ich freu mich jedenfalls auf alles was kommt. Den Regen, den knisternden Kamin, die langen Strickjacken und die dicken Tücher. Und vor allem: Auf viel Zeit mit meiner Familie. Und in meinem gemütlichen Büro, am Schreibtisch, mit und für euch.

In diesem Sinne

Eure Svenja

P.S.: Und für mehr Herbst Ideen – hier geht es zu meinen Herbst Basteln und Herbst Rezepte Pinterest Boards. Enjoy!

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken