Ihr Lieben,

nach meinen Reisen nach Berlin und Amsterdam muss ich nun den Rest der Woche an meinen Schreibtsich und einiges stemmen.

Trotzdem möchte ich euch kurz schreiben – als kleiner Nachklapp zu meinem letzten Post. Danke für das viele positive Feedback und dass ihr mir zur Seite steht. Unglaublich, wer sich alles bei mir gemeldet hat. Leider auch unglaublich, wie vielen Bloggern es ähnlich geht. Viele von ihnen besprechen das Problem nicht öffentlich, aus Angst. Und nach dieser Woche verstehe ich bestens, warum.

Denn nicht nur hat sich mein Troll wieder gemeldet, sondern er hat auch ein paar Trittbrettfahrer im Gepäck. Die mir ihre Sichtweise klarmachen wollen. Deren Kommentare von mir freigeschaltet werden wollen. Und die – um es flott zusammenzufassen – genau wissen, was ich für ein durchtriebenes Ding bin. Mich angreifen, mich beschimpfen, meine Energie ziehen.

From here on: Ich habe immer gerne mit euch diskutiert und gesprochen. Auch mit denen, die anderer Meinung sind. Aber: Dieser Blog ist für Menschen gedacht, die hier etwas finden. Nicht für Menschen, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. (Meine Idee: macht doch selber einen Blog auf und schreibt über EURE Weisheiten. Ist doch alles erlaubt.) Und ganz besonders nicht für Hater und Menschen, die unverschämt und unter der Gürtellinie sind und zu allem eine Meinung haben, ohne überhaupt zu wissen, was im Hintergrund abgeht. Eure Kommentare schalte ich nicht mehr frei. 

Was im Hintergrund abgeht, zeigt zum Beispiel dieses Bild, das mein Mann in Amsterdam im Hotel gemacht hat. Das bin ich, frühmorgens im Bett. Während ich alle Mails beantworte von Bloggerinnen, die via Mail belästigt und verleumdet werden.

Für DIE werde ich weiterhin Zeit und Energie haben. Für euch nicht. Oder wie John Rotten von den Sex Pistols in Amsterdam auf der Bühne sagte:

Stop hating. We are all in this together.

Eure Svenja

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