Vegan for fit – Das Challenge-Fazit

Vegan_for_fit_50

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Vegan for fit liegt hinter mir. Und genau das ist das Problem. Nichts ist mehr, wie es war. Oder wie ich dachte, dass es nach der Vegan for fit Challenge sein würde. Ich bin nicht mehr dieselbe. Ich, Mrs. Pragmatismus. Die, die keine großen Probleme mit der Massentierhaltung hat (kann man ja verdrängen), vor Büchern wie “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer einfach die Augen verschließt und Hackfleisch abgepackt im Supermarkt kauft.

Wo die Milch herkommt? Mein Gott, von glücklichen Kühen. Und wenn die mal nicht ganz so glücklich sind, ist das auch nicht soooo schlimm. Ich als Verbraucher kann das ja sowieso nicht beeinflussen. Nicht so wirklich jedenfalls. Dass Milch meinem Körper schaden soll, habe ich noch nie bemerkt und von einer Lactoseintoleranz bin ich meilenweit entfernt.

Und überhaupt. Ich mache bis zu 4 Mal die Woche Sport und lebe gesund. Naja, ab und zu mal eine Tüte Belohnungschips abends, wenn ich meine Lieblingsserie online schaue – das muss schon drin sein. Geschmacksverstärker? Die sind doch eh überall drin, dem kann man sich ja kaum entziehen. Dass da immer so ein Bohei drum gemacht wird, als hätten wir es mit einer geheimen Verschwörung zu tun. Anstrengend.

Zu den Chips gibt es ein Gläschen Wein. Oder zwei. Das macht so herrlich Lull und Lall und man kann mal den ganzen Alltagsstress vergessen. Keine Kinder, die nach einem rufen, keine Spülmaschine, die ausgeräumt werden will und kein Termin, an den ich unbedingt denken muss.

Das, meine Lieben, war VORHER. Vor Vegan for fit. Oder sollte ich lieber sagen: vor meinem kalten Entzug? Meiner augenöffnenden Ernährungs-, Bewusstseins- und Wahrnehmungsveränderung? Vor meiner Reise, auf der ich jetzt bin und von der ich wohl nicht als Dieselbe zurückkehren kann?

Bin ich jetzt mutiert? Eine von denen, die “so kompliziert” beim Essen sind? Vegan for fit Anhänger, fanatische Körnerfresser, die man nicht einladen kann und die Essen am Buffet ausspucken, weil sie nicht wussten, dass da Fleisch drin ist?

Aber: ich will mich nicht selbst überholen. Alles schön der Reihe nach.

Vegan for fit: Das Challenge-Fazit

1.) Vegan for fit hat mir klar gemacht: Ich habe mich mein Leben lang falsch ernährt – weil ich es so vorgelebt bekam. Aber: Das, was meine Mutter, ein Kriegskind, für eine “normale Ernährung” hielt, war das genaue Gegenteil. Fast nichts war mehr natürlich, alles abgepackt und monatelang haltbar. Und das ist ja per se oft kein gutes Zeichen. Aber so wie in den 50er Jahren alle in die Fabriken gerannt sind und ihre Selbständigkeit gegen Sicherheit, Bonuszahlungen und eine Krankenversicherung eingetauscht haben, so haben sie wohl auch den Hunger der Kriegsjahre gegen Überzuckerung und Übergewicht eingetauscht. Vegan for fit hat mir klar gemacht, dass das meiste Essen im normalen Supermarkt nicht gut für mich ist. Ich muss Ernährung mit 42 noch einmal neu lernen. Und ich bin stolz drauf. (Übrigens: Wenn ich das kann, kannst Du das auch.)

2.) Meine Kinder essen nur Dreck. Was jetzt? Nachdem ich einmal kapiert habe, was ich bis jetzt gegessen habe und wie ich mich deshalb gefühlt habe, ist mir klar: once you go vegan, there is no way back. Aber was um Gottes Willen mache ich mit meinen Kindern? Die wollen weiter Bratwurst und Maultaschen. Soll ich das jetzt AUCH NOCH alles selbst machen? Dann wird die Ernährung meiner Familie tatsächlich zu meiner Hauptaufgabe. Vor allem, weil meinen Kindern nicht unbedingt schmeckt, was mein Mann und ich gerne essen. Langsam beschleicht mich der Verdacht, etwas grundsätzlich falsch gemacht zu haben. Habe ich den Geschmackssinn meiner Kinder verfälscht? Bin ich selbst Schuld, dass sie auf dem falschen Weg sind? Doch: vegan scheint auch nicht der richtige Weg für Kinder zu sein. Zumindest sind sich fast alle Veganer, die ich kenne, da in ihrer Unsicherheit einig…brauchen Kinder nicht Milch zum groß werden? Oder sind das jetzt auch alles wieder Ernährungslügen? Ich merke: da steht mir ein langer Weg bevor. Und: Ich brauche mehr Informationen – und zwar nicht aus Studien, die von der Nahrungsmittelindustrie in Auftrag gegeben werden. Auch wenn sich das anhört, als würde ich unter Verfolgungswahn leiden.

3.) Salatdressing mit Sahne kann krank machen. HÄÄÄÄ? Nun, ich war gestern mit meinen Kindern im Biergarten und habe einen veganen Salat bestellt. Das Dressing hatte ein ganz klein bisschen Sahne untergemischt. “Das gönn ich mir jetzt”, habe ich gedacht. Schließlich ist die Vegan for fit Challenge vorbei und so ganz eng muss man das alles ja auch nicht sehen, oder? Ein paar Stunden später dachte ich: “Mist, ich werde krank.” Belag auf der Zunge, Schleim im Hals. Alles irgendwie eklig. Ging auch nach dem Zähneputzen nicht weg. Da wird mir klar: das ist die Sahne. Ich fühle mich, als hätte ich Tapetenkleister verschluckt. War das vor Vegan for fit etwa immer so? War das mein normales “Mundgefühl” und ich habe das gar nicht bemerkt? Das kann doch fast nicht sein. Oder doch?

4.) Ich sehe den Menschen auf der Straße an der Nasenspitze an, wie gut oder schlecht sie sich ernähren. Bilde ich mir zumindest ein, seit ich Vegan for fit bin. Die meisten Menschen sehen ehrlich gesagt – verzeiht mir das krasse Wort – ziemlich Scheiße aus. Ungesund. Faltig. Abhängig. Ein bisschen so wie ich Anfang Mai. Ich dachte immer, das liegt am Älterwerden. Aber: Ernährung strahlt aus jeder Pore. Jetzt fühle ich mich, als hätte ich einen Holy Glow. Meine Haut ist und bleibt feuchter, straffer, jünger. Was für ein toller Nebeneffekt veganer Ernährung. Danke, Attila.

5.) Ist mir doch egal was ich wiege. Aber nicht, was ich esse. Alles, was nicht pur aussieht und schmeckt, ist seit Vegan for fit nichts mehr für mich. Wieso auch sollte ich etwas essen, wenn ich gar nicht weiß, was drin ist? Eine Frage, die ich mir mein ganzes Leben lang nicht wirklich gestellt habe, denn es gibt ja Lebensmittelreinheitsgesetze in Deutschland. Die werden das schon richten. Genauso wie die anderen Gesetze in Deutschland die Sache mit den fehlenden Kindergartenplätzen, der dringend nötigen Schulreform, der Ausländerintegration und der Gleichstellung von Mann und Frau regeln. Ähem.Vielleicht nehme ich die Sache doch lieber selbst in die Hand.

6.) Verzichten? Das geht ja gar nicht. Ich bin mit so vielen Gerichten aufgewachsen, die für mich wichtig sind. Nicht nur, aber auch, weil ich sie mit Erinnerungen verbinde. Omas Apfelkuchen. Erdbeeren mit Schlagsahne. Gulasch. Fischstäbchen. Und jetzt? Muss ich da für immer drauf verzichten. Dabei habe ich doch in den 30 Tagen Vegan for fit gelernt, dass vegane Ernährung und Verzicht nichts miteinander zu tun haben. Vegan leben bedeutet das Erkunden und Erforschen neuer Geschmackshorizonte. Ich will auf Nichts verzichten. Aber ich will auch Nichts mehr von Tieren essen, weil mein Körper mir klar signalisiert – Danke, aber NEIN. Was jetzt?

Die vegane Szene ist immer noch ein Trend für Wenige. Und genau das wird sie nicht bleiben. Attila hat mit Vegan for fit diese Ernährung salonfähig gemacht. Jetzt müssen wir sie alle miteinander alltagstauglich machen. Da zähle ich vor allem auf meine vegane facebook-Gruppe, die sich nicht nur dadurch auszeichnet, dass sich dort fantastische Menschen mit dem Herz am richtigen Fleck versammelt haben. Zudem sind es Menschen mit Lust auf Neues, Spaß an der Innovation und mit jeder Menge Traute. Da geht noch was.

7.) Die Welt nach Vegan for fit und der (Wieder-)Entdeckung des Geschmacks ist eine andere. Gerade weil nichts mehr “verstärkt” wird, nehme ich alles verstärkt wahr. Und: ich bin auch innerlich gestärkt. Ohjeh, und schon wieder hört sich Mrs. Pragmatismus esoterisch an. “Leider” hat das Ganze für mich auch fast biblische Ausmaße.

Man kann einem Blinden nicht die Augen öffnen und dann sagen: Du kannst zwar jetzt sehen, aber Du kannst – damit sich für Dich nichts ändert – ja einfach die Augen wieder zumachen. Ich für meinen Teil versuche jetzt erstmal zu begreifen, was ich alles sehe. Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt.

8.) Unglückliche Menschen sollten sich mal eine Zeit lang vegan ernähren. Übergewichtige Menschen sollten sich mal eine Zeit lang vegan ernähren. Kranke Menschen sollten sich mal eine Zeit lang vegan ernähren. Unzufriedene Menschen sollten sich mal eine Zeit lang vegan ernähren. Oh ja, ich weiß, ich bin kein Arzt. Und auch kein Psychotherapeut. Aber: Ich bin eine ganz normale Frau mit einem ganz normalen Körper nach zwei ganz normalen Geburten von zwei ganz normalen Kindern. Ich habe vor Vegan for fit ein ganz normales Leben geführt. Mit Ups and Downs, mit Bewusstsein und Verdrängung, mit der “einen Schritt vor den anderen”-Taktik, um Überforderung zu vermeiden. “Alles zu seiner Zeit” und “Man muss sich auch mal was Gönnen”. Lief auch prima. Doch mein Lebensmotto war schon immer “Man kann jeden Tag sein Leben ändern.”

9.) Nach Vegan for fit ist mein Lebensmotto: “Ich ändere jeden Tag mein Leben”. Weg von der dritten Person, dem Unpersönlichen, der Distanz. Hin zur Überzeugung, zum Ja sagen, zum voll Dasein, am Leben teilnehmen und Dinge bewegen. Ich will kein kleines Stück vom Kuchen, ich will ein großes. Ich habe zwar schon früher viel gewuppt, aber aus heutiger Sicht hatte ich eine Ladehemmung. Jetzt ist mir klar: Alles, was ich gerne erreichen möchte, kann ich nur erreichen, wenn ich den Weg zu meinem besten Ich gehe. JEDEN TAG. Wenn sich das schon wieder esoterisch anhört, dann ist das völlig OK. Denn: Ich kann nicht anders. Und selbst wenn ich könnte: ich will nicht mehr anders.

Ich will das Beste für mich und das Beste für euch. Ich will die Sachen beim Namen nennen, ich will Fragen stellen und ich will was bewegen.

10.) UND WAS HABE ICH ABGENOMMEN? Wie schon gesagt: Mein Gewicht ist mir mittlerweile völlig egal. Aber der Vollständigkeit halber: Eingestartet bin ich mit 64,9 Kilo. Gewicht nach 30 Tagen Vegan for fit mit einem partybedingten Challengebreak und 3 Straftagen: 63,0. Mein Mann hat in 30 Tagen unglaubliche 8,2 Kilo abgenommen. Und macht weiter.

Interessanterweise hat mein Körper durch Vegan for fit genau an den Stellen Speck verloren, an dem man beim Rind die dicken Steaks abschneidet. Ich bin von der hormonverseuchten Muttersau zu einer glücklichen Kuh auf der grünen Wiese geworden. Das tut gut, sage ich euch. Auf der Wiese bleibe ich jetzt.

Und was hat das alles gekostet??? KASSENSTURZ. Ich habe mir während der ganzen Vegan for fit Challenge aufgeschrieben, was ich ausgegeben habe, um am Ende vergleichen zu können, ob es mehr ist, als sonst. Ist es nicht. Ich habe bis auf 10 € das Gleiche ausgegeben. Das nur mal so als Info – und Gegenargument, falls ihr euch schon den Satz zurechtgelegt hattet: “Aber im Biomarkt einzukaufen ist ja so teuer!”

Meine Lieben, das Leben ist eine abenteuerliche Reise. Nur falls ihr fragen wollt (denn gefragt haben schon Viele): Es gibt bei meinesvenja auch weiterhin immer wieder nicht-vegane Rezepte. Wie lange noch, kann ich nicht sagen. Aber ein paar habe ich noch in Petto – und sonst darf ich Hin und Wieder auch bei meiner besten Freundin Almut “klauen”, auf deren Geschmack ich mich blind verlassen kann.

Als mein Sohn mich gestern fragte: “Esst ihr jetzt für immer vegan?” habe ich ihn angeschaut und geantwortet: “Weißt Du, im Moment schon. Papa und mir schmeckt das einfach besser und es tut uns gut.” Darauf mein Sohn: “Na ja, dann macht es ja auch Sinn.”

Was für mich nach der Vegan for fit Challenge viel wichtiger geworden ist, als die Etiketten “vegan” und “nicht-vegan” und was ich gerne in Zukunft hier mit euch immer häufiger teilen werde?

Rezepte, die unglaublich lecker schmecken, und gleichzeitig gut für uns, die Tiere und die Umwelt sind. Ich habe euch nämlich wahnsinnig gern und finde, dass ihr das verdient habt.

In diesem Sinne: Danke, dass ihr mich auf dieser Reise begleitet habt. Ich hoffe, ich kann weiter auf euch zählen.

Eure Svenja

P.S.: Und zum Schluss noch einmal ganz ausdrücklich: Ich kann Attila Hildmanns Vegan for fit Buch JEDEM empfehlen und ans Herz legen. Asudrücklich und ohne Einschränkungen. Nicht nur, aber vor allem, weil es mein Leben absolut positiv verändert hat.

P.S.: Wer das Fazit meiner ersten Woche und zweiten Woche und dritten Woche und vierten Woche Vegan for fit verpasst hat, darf natürlich gerne noch einmal nach dem Klick weiterlesen.

62 Kommentare

  1. so erst mal Guten Morgen….
    so, nun habe ich das Buch doch bestellt… Ja, ich werde es nun mal versuchen. Ich kann gar nicht mehr zählen wie oft ich das Buch schon in der Han hatte und dann immer wieder liegen gelassen habe, weil >das schaff ich mit arbeiten und 3 Kinder doch eh nicht< SO nach deiner morgentlichen Post möchte ich es nun doch ausprobieren… Hilfe… wenn ich Hilfe brauche, darf ich mich melden?
    Danke für deine tollen Artikel und deine immer wieder tollen Denkanstöße…. DANKE

    1. Liebe Svenja,
      ich kann nicht in Worte fassen was dein geschriebener Text bei mir ausgelöst hat. Fasziniert sitze ich vor dem Bildschirm, lese die ersten Zeilen – lächle- dann nicke ich mit dem Kopf- schmunzle, nicke heftiger und höre nicht mehr auf zu grinsen und zu schmunzeln UND ZU NICKEN !!! DAS ist MEIN Text und es sind genau MEINE Erlebnisse, Empfindungen und Veränderungen von denen du hier berichtest. Du beschreibst es so lebendig, und so auf den Punkt – ICH DANKE DIR und bin dankbar, dass mein Mann deine Seite gefunden hat. Nach 20 Tagen Challange passiert genau das in unserem Hause, in dem 2 Vegetarier leben (seit 18 Jahren), ein Fleischfresser und ein Mitläufer (egal in welche Richtung :-)) …..Wohin uns die Reise führt – keine Ahnung, auf jeden Fall steht alles Kopf und wir denken nach……liebe Grüsse für dich und “chapeau” für diese Seite :-) Domi

      1. Liebe Svenja und liebe Dominique,

        was soll ich dazu noch schreiben, Ihr habt alles gesagt und genau so geht es mir auch. Ich würde am liebsten alle Menschen mitreißen auf diesem neuen Weg, der in Asien seit hunderten von Jahren schon Alltag ist. Wir brauchen nichts vom Tier … es ist alles in Hülle und Fülle vorhanden, die Seele einer guten Mahlzeit liegt in der Einfachheit …

        Ach, Ihr habt mir aus dem Herzen gesprochen bzw. geschrieben und drum musste ich jetzt einfach hier kurz mitschreiben!

        Svenja, Dein blog ist so vielseitig! Inspiriert mich sehr! Dankeschön auch dafür!

        Liebe Grüße
        Margot

  2. Hallo liebe Svenja,
    nachdem ich schon lange Zeit einfach mitlese, muss ich dir nun doch mal schreiben.
    Auch ich bin die Vegan for Fit – Challenge gestartet bzw. stecke mitten drin. Ich verstehe absolut, was du schreibst, denn mir geht’s genauso. Mit Vff fühlt man sich einfach besser, leichter, gesünder!!!
    Was mir noch oft Kopfzerbrechen bereitet, ist das Kochen für unsere Kinder. Sie sind noch zu jung, um zu verstehen, warum wir auf einmal alle “gesund” essen sollen…
    Schwierig, schwierig!
    Auf alle Fälle freue ich mich schon sehr auf deine veganen Rezepte, kann’s schon gar nicht mehr erwarten!

  3. Svenja, vielen Dank für deinen offenen Erfahrungsbericht! Ich habe das Attila Buch schon seit Wochen hier liegen und was habe ich getan: nichts. Meine Bedenken waren vorallem der Zeitaufwand, die Kosten und was mache ich mit meinen Kindern. Meine 16-jährige Tochter ist dabei nicht das Problem..ist eh fast Vegetarier und allem Neuen gegenüber aufgeschlossen. Aber mein 14-jähriger Junge, der mich z.Zt. eh arm isst….er würde am liebsten immer Fleisch und immer warm essen…und Joghurt.
    Werde mir die Sache nochmals überlegen…aber ich würde auch wahnsinnig gerne diesen “Glow” bekommen…hihi.
    Nein…vorallem weil ich mir bzw. uns auch nur Gutes zukommen lassen möchte.
    LG ela

    1. Dein 14-jähriger Sohn soll sich mal selbst bekochen, ist ja wohl alt genug :-) Du bist doch nicht sein Haussklave, schenk ihm das Geschenk der Selbstbestimmung und Selbstständigkeit!
      Das schaffen die meisten Mütter mit ihrem vereinnahmenden “Sorgen” (oder war es doch ein sich-unverzichtbar machen?) nicht.

  4. Liebe Svenja, ich freue mich total über diesen Post! Ich freue mich für Dich, für mich und für alle, die es betrifft und angeht. :-) Also wirklich den ganzen Planeten!
    Ich weiß so gut, wie es Dir jetzt geht und wie Du Dich fühlst! Ich wurde vor etwas über 2 Jahren vegan und kenne auch Deine Gedanken, die Du Dir um die Gesundheit Deiner Kinder machst. Es ist ein spannendes Thema, für das wir innerhalb unserer Familie eine gute Lösung gefunden haben, die ich mit meinem Gewissen (und Wissen) vereinbaren kann, mit denen aber auch keine Kinder gut zurecht kommen.

    Ich freue mich auf Deine weiteren Postings und wenn Du Film- und Buchempfehlungen haben möchtest, sag Bescheid.

    Alles Liebe,

    Nici :-)

  5. Liebe Svenja,
    seit ich 20 bin fühle ich mich unwohl in meinem Körper. Mittlerweile bin ich 43 Jahre alt und weiß, dass es mit meiner Ernährung zu tun hat. Früher Brigitte Diät, mit Anfang 30 habe ich dann mit Weight Watchers begonnen und auch gute Erfolge erzielt. Trotzdem habe ich das Gefühl seit Jahren “süchtig” zu sein und mein Mann und ich sind deutlich übergewichtig. Wir haben vier Kinder und ich weiß, sie sind gut geraten, sie sind gut erzogen, aber was die Ernährung angeht, haben wir auf der ganzen Linie versagt.
    Nun erzählst du von deiner Challenge und ich bekomme eine Ahnung einer Lösung. Aber wie bekomme ich das in unseren Alltag integriert? Ich bin voll berufstätig, mein Mann arbeitet 30 Stunden. Wir fahren beide 35 Minuten pro Strecke zur Arbeit. Wenn wir Feierabend haben konzentriert sich die Zeit auf die Familie. Das soll keine Entschuldigung sein, sondern sind Gegebenheiten, die Fakt sind. Jedenfalls verfolge ich deinen Blog sehr aufmerksam und sehr interessiert und danke dir für deine Anregungen. Auch bei den anderen Themen sprichst du mir oft aus der Seele. Danke dafür! Einen schönen Sonntag für dich und deine Familie. Viele Grüße aus Duisburg sendet Michaela

    1. Liebe Michaela, dass DU mir schreibst, macht mich so glücklich. Weil es zeigt, dass selbst die, für die es zeitlich unvorstellbar ist, zumindest beginnen, darüber nachzudenken. Bleib einfach bei mir. Ich werde – hoch und heilig versprochen – jede Menge Rezepte entwickeln, die schnell, einfach und vegan sind. UND die lecker schmecken. Wir tasten uns da zusammen ran. Bei Deiner Historie ist es besonders wichtig, eine zufriedenstellende und anhaltende Lösung zu finden. Das schaffen wir schon. Wir lesen uns einfach wieder. Deine Svenja

      1. Liebe Michaela,
        Vlt. Könnt ihr ja aus der essenzubereitung einen Event machen, alle helfen mit, das hat auch was mit Familie zu tun.

    2. Liebe Michaela,

      fange doch erst mal klein an, indem du z. B. Kuhmilch durch Dinkelmilch (die ist superlecker) ersetzt und statt Wurst und Käse gibt es vermehrt vegane Brotaufstriche. Butter wird durch Pflanzenmargarine ersetzt, Gummibärchen durch Nüsse oder Mandeln (natürlich ungesalzen ;-) ). So kann man sich nach und nach an die vegane Ernährung heran tasten und ist nicht gleich komplett überfordert. Ich habe vor ca. 4 Wochen auch so angefangen und es klappt ganz gut soweit – Eis und Schoki mal ausgenommen. ;-) Aber so nach und nach werde ich auch da sicherlich immer mehr selbst machen (können) – hoffe ich zumindest, denn gesundheitlich bin ich ziemlich im Arsch im Moment. Deswegen auch die schrittweise Annäherung, alles andere wäre nicht machbar.

      Viel Erfolg und liebe Grüße
      Caro

  6. Liebe Svenja, auch ich habe die Challenge mitgemacht, durfte aber nach einer Woche feststellen das mir irgendetwas daran nicht bekommt. Mir war schlecht, ich war antriebslos und ich hatte permanente Kopfschmerzen. Mir ist erst nach 3 Woche klar geworden das es am Mandelmus liegt. Ich vertrage keine Mandeln. Nachdem ich diese Hürde aus der Welt geschafft habe schmeckt alles, ich fühle mich ausgeruht kann früh wenn mein Mann aufsteht (um 4 Uhr morgens) mit aufstehen und starte den Tag super entspannt. Auch meine Haut wird besser. Wir kochen schon seit 5 Jahren alles frisch, keine Fertigprodukte und kaufen auf dem Bauernhof ein, unser Fleisch auch bzw. vom Jäger. Ich werde nach der Challenge nicht weiter vegan leben aber fast vegetarisch weil dies meine Familie mitmacht. Im Gegensatz zu deinen Geschmackserlebnissen mit Sahne und Fleisch muss ich dir sagen schmeckt es mir weiterhin aber wie gesagt, ich kochte auch vorher alles selbst und nehme keine Fertigprodukte. Wer dieses industrielle Zusammengepampe (ich nenne es mal so) hatte der kommt eh auf einen ganz anderen Nenner. Aber ich habe viel gelernt durch euch und bleibe der Gruppe auch weiter erhalten. LG Liane

    1. Spannend. Ich habe schon vorher auch viel frisch gekocht – aber eben mit tierischen Produkten. Toll, dass Du aus der Challenge auch eine Verbesserung Deiner Essgewohnheiten mitnimmst – auch wenn die vorher schon sehr bewusst waren :-) Und: ist doch Klasse, wenn es Dir weiter schmeckt und Du weiter nur Sachen aus guter Herstellung kaufst. Es muss ja nicht die ganze Welt zum Veganer mutieren!

  7. Hallo Svenja,

    Du sprichst mir aus der Seele. Mir geht’s genauso obwohl ich noch fast 1 Woche Challenge vor mir habe. Jeder fragt mich wann ich wieder “normal” esse und ich kann mir das grad gar nicht vorstellen. Dann dieses schlechte Gewissen wenn ich das Essen für meine Familie richte – ich fühle mich dabei so schlecht! Weiß aber nicht wie ich das handeln soll….. Schwierig, schwierig….
    Ich fühle mich so gut, energiegeladen seit VFF und bin nur gut drauf. Gehe vor dem Frühstück Laufen, nachmittags mit den Kids sporteln und suche vegane Gruppen auf FB. Und ja, ich habe auch das Gefühl ich sehe den Leuten ihre ungesunde Ernährung an. Komisch, oder? Eigentlich wollte ich nach den 30 Tagen auf vegetarisch/ vegan umstellen mit ab und zu mal Ausnahmen im Restaurant oder bei Freunden, Einladung etc. Aber: mich schüttelt es beim Gedanken an die Ausnahmen. Alles Liebe für Dich. Ich <3 Deinen Blog!

    Alex.

  8. Hallo Svenja,
    ich lese sehr gerne deine Artikel, wenn sich zukünftig aber auch deine Rezepte nur noch auf Vegan beschränken, werde ich mich allerdings “abmelden”.

    Ich bin 26 und gehöre seit jeher zu den Menschen denen der Preis des Essens egal ist, die Ihre Sachen beim Metzger und beim Bäcker kauft und nicht beim Lidl und Aldi. Weil ich von meinen Eltern erzogen wurde, dass man auf das Essen achten soll. Und lieber bei anderen Sachen sparen soll. Bei vielen ist es anders rum, dass für Autos Wohnen etc. Geld keine Rolle spielt, Hauptsache das Essen kostet “nix” Geschmack spielt keine Rolle.

    Mein 4-jähriger Sohn kam mal von ner Freundin wo es TK-Pizza gab und hat gesagt “Mama deine Pizza ist viel besser” Da wusste ich dass ich es richtig gemacht hab.

    Was soll eurer Meinung nach dann mit den Tieren passieren? Sollen diese als Industrie-Müll entsorgt werden? Wer bewirtschaftet die Felder? Wer sorgt für die Blumen wenn keiner mehr den Honig abnimmt?

    1. Liebe Anna, Danke für Deinen Kommentar. Ich habe auch vor der Challenge bereits frisch gekocht und mein Hackfleisch oft beim Metzger gekauft. Aber genauso oft eben auch beim Supermarkt. Da bin ich ehrlich. Auch bei einer anderen Sache will ich ehrlich sein. Ich blogge seit 2008. In diesen mittlerweile 6 Jahren habe ich ganz gut gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen. Du bist sauer. Aber warum? Ich würde Dich gerne mit tollen Rezepten und Anregungen jeden Tag aufs Neue gewinnen. Auch wer gerne Fleisch ist, kann doch dazu einen leckeren Salat machen? Und ich habe auch nichts dagegen, wenn Du weiter tierische Produkte isst, ganz im Gegenteil. Jeder wie er mag. Deine etwas ratlose Svenja

      1. Liebe Svenja,

        klar gehört für mich ein Salat mit zum Essen. Und es gibt bei uns auch nicht immer Fleisch.
        Aber Fleisch/tierische Produkte gehören zum Lebenskreislauf einfach dazu.
        Ich bin mit der Landwirtschaft sehr verbunden, weil ich auf’m Dorf aufgewachsen bin. Und frage mich halt dann, wer macht diese Arbeit? Wer bewirtschaftet die Felder? Wer übernimmt die Aufgabe des Imkers? Wenn sein Honig nicht mehr abgenommen wird? Warum soll der Bauer noch seine Kühe melken?
        Ich denke das sind diese Sachen, die mich beim Schreiben so aufgewühlt haben.
        Bei den tierischen Produkten, sowie bei den pflanzlichen (Gemüse) ist der Unterschied, ob es aus dem Discounter oder aus dem “kleinen” Laden kommt sehr gut “schmeckbar”. Da ist der Geschmack wirklich Geld wert :)

      2. Wahnsinn, Anna, ich hätte WETTEN können, dass Du der Landwirtschaft eng verbunden bist. Ich kann Dich ja SO GUT verstehen. Mein Mann kommt familiär gesehen (nicht die eigenen Eltern sondern Onkel und Tante) vom Bauernhof und es gibt dort eine große Milchwirtschaft. Eine Lösung für das Problem “Was machen dann die Landwirte und Imker” habe ich auch nicht. Aber: es müssten die, die gute Ware liefern (und dafür wird es immer Abnehmer geben) endlich einen gerechten Lohn für ihre Arbeit bekommen – eben weil sie Qualität herstellen. Vielleicht muss man auch vegane Ernährung einfach als eine Art der Ernährungsverbesserung verstehen (nicht als Kampfansage an die Landwirte), genauso wie es eben eine bessere Ernährung MIT tierischen Produkten gibt. Jedes hat seine Berechtigung und beides verändert die industrielle Fertigung, die uns mit Zucker und Geschmacksverstärker und Hormonen zumüllt. Danke Dir für Deinen Denkanstoß – vielleicht werde ich das auch Mal im Blog thematisieren. Deine Svenja

    2. ‘Aber Fleisch/tierische Produkte gehören zum Lebenskreislauf einfach dazu.’
      Hat gar nichts mit Lebenskreislauf zu tun. Das ist der Kreislauf einer Industrie, die nichts auf Leben gibt.

      ‘Wer bewirtschaftet die Felder?’
      Weiterhin der Landwirt? Nur eben mit Kartoffeln, Kohl etc. Ganz einfach. Noch dazu könnten rechnerisch mehrere Hundertmillionen (!) Menschen mehr ernährt werden.

      ‘Wer übernimmt die Aufgabe des Imkers? Wenn sein Honig nicht mehr abgenommen wird?’
      Erdtmal ist es der Honig der Bienen. Die haben die Arbeit gemacht und nicht etwa der eine Typ, der paar Völker im Garten stehen hat. Und durch die Wegnahme des Gonigs und dem Ersatz aus Zuckerwasser schwächt ein Bolk. Ich empfehle hier ‘More than Honey’. Sehr gute Doku! Und falls jetzt erwidert wird, dass es ja mal wieder so ‘Veganer’film ist: nein, der Regisseut ist selbst Imker^^

      ‘Warum soll der Bauer noch seine Kühe melken?’
      Hachja, die kriegen dann schreckliche Schmerzen, weil Veganer nicht die Muttermilch für die Kälbchen wegnehmen. Ach, Moment. Sie haben ja grade weil wir so viel Milch aus ihnen rausholen Schmerzen. Am besten einfach mal bei Tierrechrsseiten recherchieren, wie brutal die Milchproduktion ist. Dauert keine 5 Minuten.

  9. Hallo liebe Svenja,
    Ich lese schon etwas länger bei Dir mit und trotzdem ist das hier und jetzt meine Kommentar-Premiere :-)

    Ich lebe mit meinem Freund-bald-Mann seit einigen Jahren vegetarisch, wir achten sehr auf unsere Ernährung (GAR KEINE Fertigprodukte, nur “Bio” und wenn möglich “demeter”..) und sind allgemein auf einen umweltverträglichen Lebensstil bedacht. Zugrunde liegt unserer Einstellung in erster Linie der Wille die Welt zu verbessern – mehr Tierschutz, weniger CO2, weniger Konsum…

    Nach diesem “Abschluss”-Artikel von Dir frage ich mich: Hat sich Deine Einstellung zum Tier- und Umweltschutz geändert oder machst Du das alles “nur” für Dich?
    Ich möchte nich, dass sich meine Frage negativ anhört – ich frage mich wirklich nur, ob Deine Ernährungsumstellung bei Dir “nur’ zu einem besseren Körpergefühl oder auch zu der Erkenntnis geführt hat, dass eine omnivore Ernährung für die (Um)Welt untragbar ist.

    Obwohl ich von uns behaupte, dass wir uns sehr gesund und mit Köpfchen ernähren, reift auch in mir der Gedanke, dass Milch eigentlich alles andere als natürlich ist – ich meine, wir trinken die Muttermilch einer anderen Spezies, hallo?? Und das, wenn man die vergangenen etwa 2000 Jahre betrachtet, noch nicht mal besonders lange. Von gesund, natürlich oder notwendig kann gar keine Rede sein.
    (Besonders viele Milchprodukte konsumieren wir übrigens nicht – aber nötig ist es nicht..)

    Nur – und da stecken wir alle im gleichen Dilemma – woher bekommt man sichere, unabhängige Informationen?
    Ich weiß es wirklich nicht.
    Was ich aber sicher weiß – ich mache mir schon jetzt Gedanken um die Ernährung unserer noch nicht mal gezeugten Kinder. In erster Linie machen sich in mir aber nagende Gedanken zur Reaktion meines Umfeldes breit – “Du wirst Deine Kinder zu Freaks erziehen”, “Kinder brauchen Fleisch zum aufwachsen”, “Schickt sie doch gleich auf ne Waldorfschule”…
    Und besonders zu dem Thema braucht man objektive, abgesicherte Informationen! Dass ich die von Ärzten bekomme, bezweifle ich stark…

    Lange Rede, kurzer Sinn – ich halte das Thema für ungeheuer wichtig und von umfassender Bedeutung! Letztendlich hängt so viel davon ab, wie wir konsumieren.

    Liebe Grüße,
    Franzi

    1. Super-Wortmeldung, da legst Du die Latte ja ordentlich hoch beim ersten Kommentar, Franzi ;-) Um Deine wichtigste Frage zu beantworten: Ja, mein Verhältnis zur Massentierhaltung und allem, was damit so zusammenhängt, hat sich geändert. Merke ich oft an so Kleinigkeiten – heute morgen mache ich Spiegeleier für meine Tochter und erwische mich dabei, wie ich denke: das sind ja eigentlich Babies in der Eihülle. Puh. Ganz schön hart.

      Aber: So ist das wohl, wenn man lange genug weggeschaut hat. Da muss ich jetzt durch. Weniger CO2 ist genauso wichtig wie bewusste Ernährung. Ich glaube aber, dass das einfach alles zusammenhängt. Mein Anstoß für die Challenge war die Gesundheit meines Mannes – wo ich lande und was das in meinem Bewusstsein noch alles verändert, vermag ich gar nicht abzuschätzen. Also: Wenn Du tolle Links oder Tipps hast, Du bist mir da sicher bei EINIGEM weit voraus: ich freu mich drüber. Deine Svenja P.S.: Deine Kinder werden bestimmt keine FREAKS. Und alternative Schulformen sind für manche Kinder genau richtig – da muss man individuell entscheiden. Freu Dich schon mal drauf, dass Deine Kinder eine Mutter haben, die gut hinschauen wird, was richtig und was falsch ist ;-)

  10. WOW! Dein Fazit ist super. Ich bin stille Mitleserin in der FB-Gruppe und versuche einiges umzusetzen. Da ich auf eine andere Ernährungsweise vor 2 Jahren umgestellt habe, kann ich nicht alles von VFF machen. Aber es gibt vieles zum Nachdenken, so wie du es beschrieben hast.
    Du machst einen tollen Blog!!! Ich lese ihn gerne und freue mich auf weitere Beiträge :-)

  11. Hallo Svenja! Ich lese schon seit einiger Zeit Deinen Blog. Manchmal echt unheimlich wie viele Parallelen es so gibt. Z. B. bin ich auch TZ-Mama mit 2 Kindern (8 und 4) und rase so durch den Alltag. Ich habe das Kochbuch Vegan for fit schon lange im Schrank. Es ist super. Bin auch vertraut mit veganer Ernährung, da mein Bruder das schon lange macht. Ich versuche meine Jungs langsam ranzuführen. Bei meiner Bolognesesauce merken sie noch nicht mal, wenn kein Fleisch drin ist. Aber ich finde vegan und Kinder ist echt superschwer (die wollen ihre Würstchen, Schoko usw. und bekommen es ja auch überall bei Freunden, KiGa, Schule etc.) Fakt ist, ich zwinge meine Kinder nicht. Kläre sie altersgerecht (so hoffe ich) aber über alles auf; vielleicht entscheiden sie sich später selbst dazu… Aber es ist ein komisches Gefühl, wenn man sich selber anfängt vor Fleisch, Milch etc. zu ekeln und es den Kindern weiterhin serviert. Wie machst Du das denn jetzt so in Zunkunft? Liebe Grüße und mach weiterso :-)

    1. Tja, Kerstin, das ist eine gute Frage. Heute habe ich mal angefangen, das Problem zu lösen und bin beim Kochen “doppelgleisig” gefahren. Wie genau liest Du nächste Woche auf meinem Blog. Aber: All das ist zeitaufwändig und ich brauche eine andere Logistik. Ich bleibe dran und bin sicher: die Lösung ist gar nicht so kompliziert, wenn ich sie erstmal gefunden habe :-)

  12. Liebe Svenja,
    ich lese erst seit wenigen Wochen bei dir mit und bin immer wieder beeindruckt von deiner Power, die hier so durch dein Blog strömt. Auch schon for deiner Challenge! Ich selbst habe Attilas Challenge Anfang des Jahres gemacht und bin seitdem dabei geblieben. Hier und da ein kleiner “Rückfall” und dann immer die Beobachtung, dass mir unser “normales” Essen einfach nicht mehr bekommt. Wir essen zwar seit drei Jahren schon “bio” , aber der Verzicht auf tierische Produkte hat sich für mich einfach so entwickelt und fühlt sich gut an. Mein Mann und meine drei Kinder hingegen essen noch “normal”, ich koche zur Zeit also die meiste Zeit noch zweigleisig. Das kostet Zeit und nervt natürlich manchmal. Hier und da konnte ich ihnen schon vegane Gerichte “unterjubeln”, ohne dass es ihnen aufgefallen wäre. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Kindern bei einer veganen Ernährung etwas an Nährstoffen fehlen würde, aber die lieb gewonnen Leckereien den Sprösslingen zu entziehen, bedeutet auch Widerstand von seiten der Kinder. Keine Würstchen mehr, keine Nu*ella etc. Das trifft natürlich nicht auf Begeisterung, aber der Prozess ist hier ganz schleichend. Kuchen backe ich eben nur noch ohne Eier und Milch. Eine schöne Lektüre ist in diesem Zusammenhang auch dieses Buch von Annette Heimroth: “Vegan&Vollwertig genießen”. Gerade wenn man auf der Suche nach Alternativen zu diesen ganzen Soja-Produkten ist. Ich bin jedenfalls gespannt auf deine weiteren Posts zu diesem Thema. Danke für deine zahlreichen Inspirationen und deine unbequemen Fragen (Kindererziehung, Schule etc.).
    Liebe Grüße von der dänischen Grenze!
    Nicole

    1. Liebe Nicole, Danke für Deine netten Worte und den Buchtipp. Ja, eine “zweigeteilte” Ernährung ist aufwändig. Aber ich denke, dass man da mit einer besseren Logistik und ein bisschen Planung noch Einiges rausholen kann. Ich bleib da jetzt dran – vegan muss machbar(er) werden, auch für uns Mütter. Alles Liebe, Deine Svenja

  13. Liebe Svenja,
    da hast Du Dir ja mal wieder sehr sehr viel Mühe gemacht. Das ist eine supertolle Zusammenfassung und ich stimme Dir in jedem Punkt voll und ganz zu ! Dicke Umarmung !

  14. Hmmmmm. Dein letzter Beitrag hat mich nachdenklich gestimmt und durch den Tag begleitet. Mein Fazit ist jedoch dass das noch nichts fuer mich ist. Ich sehe auch so viele Dinge, die wir in unserer Welt aendern muessen, koennen, sollten. Aber das kann fuer mich auch eine unertraegliche Last werden. Ich kaufe wo ich kann Fleisch aus landfreier Haltung, das Gleiche mit Milch, und Gemuese direkt vom Bauern (ich sag dir das ist hier in Sydney nicht so einfach). Und als mein Sohn dann vor 3 Jahren eine Arbeit an der Schule ueber Schokolade machte und wir ueber Kinderarbeit lernten und dass diese Kinder oft nicht einmal 20 Jahre alt werden wegen der schlechten Bedingungen, haben wir gesagt ‘nur noch Fair Trade’. Ein Junge der in einem videoclip interviewed wurde sagte ‘erklaert den Kindern in der westlichen Welt, dass wenn sie Schokolade essen, essen sie mein Blut.’ Wow, dass sass gleich mittendrin in meinem Herz. Aber das gleiche gilt fuer Kleidung, Obst, etc. Als wir die Trockenperiode hatten (9 Jahre lang) hat sich alle 2 Wochen irgendwo in der Gegend ein Bauer umgebracht weil er nicht mehr konnte. Die Tiere verendeten weil es nirgendwo Wasser gab und die Saat ging nicht auf weil der Regen fehlte. Nun kaufe ich nicht mehr viel im Supermarkt weil die Preise dort zu billig sind (gibt es das?) und der Bauer nicht mehr viel Geld bekommt von seinen Produkten. Ich gehe auf den Farmer’s Market, wenn auch der Supermarkt nebenan ist. Aber irgendwie merke ich, ich bin nicht der Retter dieser Welt und mache was ich kann aber oftmals ist das nicht genug aber es ist ein Schritt in die Richtung die ich mir fuer diese Welt vorstelle. Also, Fazit ist dass ich das klasse finde was du machst und ich werde es vielleicht auch irgendwann einmal angehen. Doch noch nicht. Ich schleppe genug Lasten und das ist gut so fuer jetzt.
    Freue mich auf deine veganen Rezepte ;)
    Tschau, Ulli aus dem australischen Winter

    1. Ach Ulli, das hast Du alles sehr schön geschrieben. Ich finde: Jeder macht, wie er kann. Toll ist doch mal wieder, dass wir uns hier gegenseitig die Augen öffnen und motivieren, achtsam mit uns, unserem Körper und anderen Menschen umzugehen. Das ist MEIN Hauptanliegen im Leben. Ob wir dabei nun alle beim Veganen landen, ist glaube ich zweitrangig. Wichtig ist, dass die Menschlichkeit und das Miteinander siegt – und da bist Du doch ganz weit vorne! Allerliebst Grüße aus dem verregneten Sommer in den australischen Winter. Deine Svenja

  15. Hallo Liebe Svenja,
    Durch Florian Weiss bin ich auf dich aufmerksam geworden und lese mit großer Begeisterung deinen Blog.
    Ich fühle mich schon lange unwohl mit normaler Ernährung und auch der Tiere wegen habe ich immer öfter und immer heftiger ein schlechtes Gefühl bei tierischen Produkten in der Ernährung. Aber als Alleinerziehende Mami hatte ich einfach Bammel vor dem Aufwand…
    Die positiven, ja schon euphorischen Kommentare haben mich aber doch überzeugt. Ich hab grad das Buch bestellt und möchte es ausprobieren.
    Ich freu mich drauf :)
    Ich werd berichten… Lg

    1. Ach schön, vom Flo kommst Du. Das ist ein ganz lieber Freund – und toller Mensch. Na, dann wünsche ich Dir jetzt erstmal viel Erfolg beim Einstarten und bin schon gespannt auf Deine Berichte! Deine Svenja

  16. Liebe Svenja,
    Dankeschön!!! Bei mir liegt die Wandlung von “mir doch egal was ich esse” zur “wählerischen Körnerfresserin” schon ein paar Jahre zurück und es tat eben so gut , deinen Bericht zu lesen. Mir war es auch nicht mehr möglich, meinen Kindern dieses ganze Zuckerzeug zu essen zu geben, weil ich wusste, es ist schlecht für sie. Und es gibt so viel, was ihnen lecker schmeckt und gut für sie ist!
    Herzliche Grüße, Dani

  17. Hallo liebe Svenja,
    ich verfolge deinen Blogg auch schon seit einiger Zeit. Und bin immer wieder begeistert von deinen Ideen und alle Themen die du hier ansprichst.
    Ich bin jemand der sehr gerne kocht, und natürlich auch entsprechend sehr gerne gut isst. Habe mir sonst nie Gedanken darüber gemacht Vegan zu Leben. Weniger Fleisch zu essen, beziehungsweise qualitativ gutes Fleisch zu essen, das wurde für mich mit der Zeit schon immer wichtiger. Aber komplett auf tierisches zu verzichten, war bis vor einigen Tagen eigentlich gar nicht das Thema für mich. Da ich aber jetzt sehe wie gut es bei dir geklappt hat und was sehr tolle Erfahrung du damit gemacht hast, bin ich doch sehr neugierig geworden. Schließlich haben wir so einiges gemeinsam. Wir sind gleich alt haben beide zwei Kinder und einen Mann der beruflich sehr eingespannt ist und eine gesunde Ernährung gut gebrauchen kann. Ach ja und nicht zu vergessen auch den Thermomix. Mit dem ich seit vier Jahren begeistert alles mögliche selbst mache und das Ding nie mehr missen wollte. Nun habe ich mir das Buch besorgt. Werde demnächst mit der Challenge beginnen. Meinen Mann konnte ich dafür auch gewinnen. Wie es mit den Kindern wird, werde ich noch herausfinden müssen. Sie sind so oder so sehr schwierig was das Essen anbelangt. Also bin ich gespannt. Das ganze muss gut vorbereitet sein. Erst lesen und informieren, alles besorgen und dann geht’s los. Was mich interessieren würde ist, ob du versucht hast die diversen Nussmus Sachen mit dem Thermomix selbst herzustellen. Falls du in diese Richtung Erfahrungen gemacht hast, oder auch Rezepte oder ähnliches hast, wäre ich dir sehr dankbar wenn du diese auch mal bloggen würdest. In diesem Sinne, wünsch ich euch ein schönes hoffentlich auch wieder mal sonniges Wochenende Sonja

    1. Wow, dann fangt ihr also auch an. Toll!!! Wegen der Nussmuse – ich selbst habe sie noch nicht selbst gemacht – das schaffe ich erst nach dem Umzug. Auf http://www.veganesthermomixen.de ist ein Rezept für Mandelmus, ich glaube in der Rezeptwelt auch. Das haben mehrere aus unserer veganen Gruppe gemacht – man muss nur SEHR geduldig sein, denn das kann wohl LANGE dauern, bis es sich verflüssigt ;-) Deine Svenja

  18. Nachdem ich Attila im Fernsehinterview gesehn habe hat mich das Thema nicht mehr losgelassen. Zu gerne würde ich das auch mal probieren. Ich weiß ja schonl ange, dass das was ich esse nicht gut für mich ist. Man hat mir vor einigen Jahren mal eine Gluten-Ei-Milch-Unverträglichkeit nachgewiesen. Danach hab ich sofort alles weggelassen, was mich Krank macht. schon nach zehn Tagen habe ich eine unglaubliche Verbesserung meiner körperlichen Beschwerden (die ich vorher SO eigentlich gar nicht wahrgenommen hatte…) erlebt. Aber die ganze investigative Inhaltsstoffe-Rausfinde-Arbeit hat tierisch genervt! Auch meine Frau war genervt weil sie nicht mehr wußte, wass sie noch kochen sollte, getrennt kochen war auch blöd. Und nach etwa eineinhalb Jahren war ich so hintengegen, dass ich alles hingeschmissen hab und wieder wie vorher gegessen habe. Mann, das war vielleicht gut! – die Beschwerden sindleider auch alle wieder da, schlimmer wie vorher, aber ich esse (und trinke) nunmal ZU gerne – und das sieht man leider auch…!
    Vegetarisch hab ich auch schon mal probiert – etwa ein halbes Jahr (War eine Wette in Weinlaune: “ein Jahr ohne Fleisch? Kein Problem für mich!” – von wegen…!!!)
    Zum abnehmen haben wir schon einiges probiert: Brigitte-Diät, Weight Watchers, …
    Das sind ja auch alles Ernährungsumstellungen, die mehr oder weniger gut funktionieren. Zumindest kurzfristig. Irgendwann bin ich dann aber von dem ganzen Zählen, Messen, Wiegen, Inhaltsstoffe Kontrollieren, Aufpassen genervt und komme doch auf keinen grünen Zweig.
    Irgendwie stelle ich dann doch ein gewisses Suchtverhalten fest, aus dem ich dann schlussendlich ncht raus komme.
    Dass die ganze Esserei wie auch der Rest unseres Konsumverhaltens schlecht für die Umwelt ist steht außer Frage. Daher plagt mich dann auch oft ein recht schlechtes Gewissen beim essen. Dann versuche ich auch halbwegs bewußt einzukaufen, stelle aber dann fest, dass wir uns gesundes Essen eigentlich nicht leisten können.
    Nun haben wir wie gesagt abends ein Interview mit Attila Hildmann gesehen und ich war sehr angetan von der Idee. Meine Frau ist (erstaunlicherweise…) auch bereit die Challange mal auszuprobieren (“Aber nur die 30 Tage und ich werde das nicht weitermachen und ich werde das nicht so streng machen…”)
    Nachdem ich nun einige Tage darüber nachgedacht habe und deine Challange-Fazits von Woche 1 bis zu diesem incl. der Kommentare durchgelesen habe, (habe deinen Blog irgendwie über die vegan-for-fit-Seite gefunden..) bin ich aber immer noch nicht ganz schlüssig.
    Einerseits bin ich von den gesundheitlichen Vorzügen überzeugt und kann mir auch deinen “glow” lebhaft vorstellen, aber da sind auch noch einige Bedenken: Wird die Motivation durch langes, aufwändiges Vor- und Zubereiten geschmälert? Wie wird mein Umfeld reagieren (Das ist sowas gegenüber überhauptgarnicht aufgeschlossen!)? Was wird mit den ganzen liebgewordenen Sachen, die ich dann (deinem Fazit nach) nie wieder essen kann (ich glaube hier spricht mein Suchtverhalten…)? Was wird nach den 30 Tagen? Was wird mit den Kindern (6 + 11), die schwierig sind was Essen angeht (getrennt Kochen geht eh nicht lange gut)? Finanziell scheint es ja im Rahmen zu bleiben…
    Ich glaube ich bin gerade etwas reizüberflutet…!
    Egal, soviel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben. Haben uns heute jedenfalls einen Spiralschneider und Mandelmus gekauft und probieren morgen mal die Zucchini-Spaghetti alla Carbonara aus. Mal sehen was draus wird.
    Deinen Blog werde ich bestimmt noch öfter besuchen.
    Darf ich hier ggf. mal um Hilfe rufen wenns hängt?
    VIele Grüße
    Stephan

    1. Lieber Stephan, Oh, jederzeit darfst Du Hilfe rufen. Und glaub mir, auf NICHTS musst Du verzichten. Die Challenge kann ein Einstieg sein, mal den ganzen Kram aus dem Körper zu kriegen und sich besser zu fühlen und gleichzeitig so GAR kein schlechtes Gewissen zu haben :-) Ich für meinen Teil hatte eben einen veganen Döner, alles in 15 Minuten zuhause selber gemacht. Da freut sich der Suchtmensch in mir (und vielleicht auch bald schon in Dir). Ich will Dir nichts vormachen: die ersten Wochen sind nervig und außer Du bist zuhause, wir das meiste an Deiner Frau hängen bleiben (sei besonders nett zu ihr… ;-) Aber: Ich kann Dir nur raten, das Ganze zu wagen. Es ist wirklich ein Erlebnis und eine Reise. Sage ich, die wie Deine Frau vorher gesagt hat: aber nur 30 Tage…. und sich jetzt fragt, ob sie jemals wieder zurück zu dem alten Sch….körpergefühl will. Ich bin gespannt, wie es bei euch läuft. Denn auch die Sache mit den Kinderessen ist nervig und kommt DAZU – das siehst Du ganz richtig. Dass es sich trotzdem lohnt, musst Du mir jetzt einfach mal glauben…. Deine Svenja, die herzliche Grüße an die mutige Gattin ausrichtet.

  19. hallo svenja,
    habe heute abend attila auf n3 gesehen und bin beim anschließenden surfen auf deinem blog gelandet. sehr, sehr spannend! deine positiven erfahrungen machen mich sehr neugierig auf den veganen lebensstil (obwohl ich mit sicherheit auf eines nie verzichten können werde: lederschuhe! bei meinem ausgewachsenen schuhtick kann ich leider aus erfahrung sagen, dass kunstlederschuhe meinen füßen nicht gut tun… :)
    aber zum eigentlichen thema: aufgrund von diabetes und knieproblemen möchte ich gern weiter abnehmen (habe schon 30 kg geschafft und hänge jetzt etwas…). auch die umweltproblematik spielt in meinen überlegungen eine zunehmend größere rolle. in dem zusammenhang finde ich es übrigens irgendwie lustig, wie hier plastikgeschirr hochgelobt und heißgeliebt wird. plastik, bzw. plastikmüll ist ja auch ein drängendes und ernstzunehmendes umweltproblem. aber wie schon von anderen erwähnt, man kann nicht an allen fronten kämpfen.
    jedenfalls werde ich mich weiter informieren und dann sicher auch ausprobieren, wie es mit mir und “vegan” so laufen kann (toll ausgedrückt! :). einen wie von dir beschriebenen energieschub könnte ich wirklich sehr gut gebrauchen! würde mich auch sehr über vegane rezepte, die gut umsetzbar sind, von dir freuen.
    toller blog, hat spaß gemacht hier zu lesen! ich schaue sicher wieder rein.
    dir weiter viel spaß und kraft, ganz liebe grüße aus dem norden
    anja

    1. Liebe Anja, im November beginnen wir mit der neuen Challenge nach Attilas neuem Buch – vielleicht bleibst Du bis dahin einfach ein bisschen bei uns – vegane Rezepte findest Du hier allemal und immer wieder. Und dann starten wir gemeinsam durch. Was meinst Du? Alles Liebe, Deine Svenja

  20. Hallo LIEBE Svenja,

    ich habe mit sooooo…..einer Freude und Leichtigkeit deinen Blog gelesen…….es ist herrlich deine Zeilen zu lesen ….. :-)
    Auch ich habe die Vegan for Fit Challenge mitgemacht…..bin jetzt im 3 Monat…….smileeeee……..kann bzw. soll ich das eigentlich so benennen? Ach Quatsch…..bin doch gar nicht mehr in der Challenge Phase……Vegane Ernährung ist längst **MEINE Ernährung** geworden……!!!
    Schon in der ersten Woche habe ich meine Schränke und “Vorratsräume” komplett mit NEUEN Lebensmittel bestückt!!! JA……jetzt kann man davon sprechen das es LEBENs – Mittel sind :-)
    NICHT`S ist mehr übriggeblieben von “tierischen” Produkten
    Ok, ein paar Obstfliegen schwirren hier noch herum…..ich gebe ja gerne……smileeeee…….. Sie fühlen sich wohl bei mir…….und ICH fühle mich wohl MIT MIR und IN MIR……:-)

    Also ich kann das ALLES voll und ganz bestätigen was DU hier “gebloggt” hast…..und es ist noch zu Ende…… :-)

    Ich wünsche DIR weiter viel Kraft und Erfolg …….und

    ALLE(s) LIEBE…….
    Herzlichst Ralf

  21. Hallo liebe Svenja,
    mit Begeisterung bin ich z.Z. dabei mich über vegane Ernährung zu informieren. Und so bin ich auch auf “Vegan for fit” gekommen.
    Nun habe ich leider festgestellt, dass es nur junge Leute gibt die an dieser Challange teilnehmen. Nun bin ich nicht mehr der aller Jüngste.
    Was ist deine Meinung. Soll ich?
    Liebe herzliche Grüße
    Claus

  22. Hallo liebe Svenja,
    vor ca. zwei Monaten habe ich mir das Buch: Vegan for fit zugelegt. Ich habe Attila in einer Talkshow gesehen und fand dass, was er erzählte sehr ansprechend. Das Buch blättere ich seit einiger Zeit immer wieder durch, versuche mir zu überlegen, WAS ich, WANN kochen könnte, und welche Dinge ich meinem Liebsten mit zur Arbeit geben kann. Heute habe ich einen Teil der haltbaren Lebensmittel eingekauft. Der erste Schritt! Noch habe ich das Gefühl völlig überfordert zu sein. Aber wenn ich dann lese, dass du und dein Mann das alles hinbekommen hast + extra kochen für die Kids, dann macht mir das Mut und gibt mir Hoffnung, dies wirklich auch irgendwie hinzubekommen. Vielleicht mach ich es mir auch einfach nur zu kompliziert?
    Liebe Grüße,
    Carmen

    1. Starte doch mal mit ein paar einfachen Gerichten. Ich kann empfehlen: die weißen Bohnen mit Tomatensauce, das Linsengericht, der Quinoa to go Salat. Danach wirst Du merken: alles kein Hexenwerk. Man muss sich da rantasten. Manche machen gleich die Challenge, manche steigen langsam ein – ist wohl Typsache und das ist ja auch gut so. Man muss sich eben das nehmen, was zu einem in dem Moment des Lebens passt ;-)

  23. Hallo Svenja,

    Danke für den super Bericht. Ich habe Anfang des Jahres meine Ernährung umgestellt (noch nicht vegan) – einfach gesünder, mehr Gemüse und weniger süßes. Es viel mir nach ein paar Tagen gar nicht schwer auf süßes zu verzichten. Oft gönnte ich mir 1x/Woche ein Stück Kuchen oder eine Schokolade oder im Sommer ein Eis. Als ich dann aber nach fast 5 1/2 Monaten nur 1kg abgenommen hatte und krank war, viel es mir irgendwie schwer weiter in der Umstellung zu bleiben und viel wieder in *alte* Gewohnheiten zurück. Ich muss dazu sagen ich habe nie regelmäßig gekocht. Meist nur 1-2x/Woche und da halt eher Iglo Gemüse aufgetaut und irgendwas dazu. Meist Huhn oder Fisch. = Also gar nicht so extrem ungesund. Aber halt nicht *frisch*. Bei einem Test wurde Milch(-eiweiß und Laktose)unverträglichkeit festgestellt. Genauso wie Hefe, Kern- und Steinobst sowieso Nüsse (hauptsächlich Walnüsse). Dadurch bin ich auf vegan und vegan for fit gestossen. Ich fand es interessant. Schon durch die Ernährungsumstellung habe ich festgestellt, dass ich nicht mehr so extrem müde war, mehr Sport habe ich zwar auch nicht wirklich gemacht, aber trotzdem hab ich mich nicht mehr so extrem ausgelaugt gefühlt. Es war immer noch nicht 100%ig, aber es war besser. Das tägliche kochen ist auch ein bißchen mühsam, da ich oft spät heimkomme, nicht gerne im Kochbuch nachsehe um etwas zu kochen und auswendig nicht so viele Rezepte kenne die ich einfach so machen kann. Das kommt bestimmt mit der Zeit wenn man Gerichte öfter kocht. Es soll schnell und einfach sein, gesund sein und gut schmecken. Auf Milch und Hefe zu verzichten ist im Alltag nicht wirklich einfach – ja wenn man selbst kocht kann man es vermeiden, aber sonst. Irgendwo einen Snack zum mitnehmen kaufen ist fast unmöglich.
    Also wie erwähnt bin ich dann auf Vegan for Fit gekommen bzw. überhaupt vegan. VfF war mein erstes veganes Buch gemeinsam mit einem anderen in dem erklärt wird wie man bestimmte Lebensmittel *ersetzen* kann. Ich fand es sehr interessant. Was mir immer gefehlt hat sind Eier – alles andere ist ok. Deshalb esse ich nicht zu 100% vegan. Ab und zu gibts schon mal ein Ei. Trotzdem versuche ich 2-5 Tage/Woche einzubauen die zu 100% vegan sind. Es tut mir gut – ich merke es.
    Derzeit habe ich leider wieder eine Phase in der einfach nichts weiter gehen möchte. Ich fühle mich extrem müde und ausgelaugt, war gerade erst wieder Erkältet und mehr Gusto auf süßes, koche kaum selbst, weil ich abends einfach zu müde dafür bin.
    Habe mir auch schon das neue Buch von Attila bestellt … bin gespannt drauf.
    Damals hatte ich die Wahl zwischen Vegan for Fit und Vegan for Fun. Eigentlich hatte ich mich für VfF entschieden weil einfach die – für mich – besseren Rezepte drinnen waren. Dass es eine Challenge sein soll, wußte ich damals noch nicht. somit habe ich mich online im FB bei der Gruppe angemeldet und mitgelesen, eine zeitlang auch kommentiert.
    Dein Bericht hat mir wieder etwas Motivation verliehen, wieder etwas mehr den Drang wieder mehr für mich zu tun, mehr auf meine Ernährung zu achten.
    Es kostet mich noch immer sehr viel Überwindung jeden Tag 2x zu kochen. meist koche ich eine Speise in einer größeren Menge, damit ich diese am nächsten Tag mittags auch noch im Büro essen kann. Ich weiß Mikrowelle ist nicht gerade das wahre, aber man muss das Beste aus der Situation machen. Mittags kochen geht einfach nicht.
    Bei meiner Ernährungsumstellung war echt frustrierend, dass ich nichts abgenommen hatte. Alle anderen die mitgemacht hatten, haben abgenommen, nur ich nicht, obwohl mein Speiseplan – im Vergleich der anderen – vielseitig und toll war. Kaum süßes, kein Kaffee, viel Gemüse. Meist konnte ich das Rezept für 1 Mahlzeit auf 2x essen. Andere hatten viel mehr gegessen und dabei wollte ich nur 5-8kg abnehmen. Das war Frust pur … nach Urlaub, Erkältung und ein paar anderen Umstellungen möchte ich einen neuen Versuch wagen. Ich werde nicht zu 100% vegan bleiben, aber ich werde mehr Tage in der Wochen vegan einlegen.
    Und es ist echt mühsam dauernd Lust aus süßes zu haben, denn es macht müde und das Gewicht geht auch eher rauf statt runter. Ein paar Tage wieder richtig gesunde frisch gekochte Ernährung wird das wieder normalisieren – funktioniert bei mir wirklich gut.

    Falls es Dich interessiert kann ich Die das Buch *Die China Study* sehr empfehlen. Hier geht es um vegane Ernährung und die Auswirkungen auf die Gesundheit. Ist eher eine Studie die dokumentiert wird. Ich fand es sehr interessant.
    LG aus Wien

  24. Wow, wie wunderbar zusammengefasst!!! Ich lebe auch vegan und seitdem hat sich sooo vieles verändert, ich fühle mich fantastisch und ja, es gibt keinen Weg zurück :) Warum auch? Meine Neurodermitis ist weg, meine Haut ist toll, ich halte mein Gewicht, ich rieche nicht mehr :D alles super. Danke für diesen tollen Post!!
    Liebe Grüße, die Elfe
    http://tanzende-elfe.blogspot.de/

  25. Danke für deinen Blog und dein Fazit. Ich bin schon lange um das vegan for fit buch geschlichen aber dann doch nie gekauft, ich schisser.
    Gut,mein Mann will nicht mitmach, aber ich habe keine kinder zu verköstigen. Und wenn du das in einem 4 Personen Haushalt hinbekommst,dann werde ich das doch für 2 Personen hinbekommen. Ich werde mich jetzt der Challenge stellen (nach ein paar Tagen Vorbereitung)

    1. Musste gerad richtig laut lachen bei Deinem Kommentar. Du wirst das mit LINKS machen, da bin ich mir sicher. Und zwischendrin lässt Du Deinen Mann mal probieren, nur um dann zu sagen: Ne, ich habe leider nur eine Portion gekocht. Ein bisschen seelische Grausamkeit muss sein ;-) Viel Erfolg und lass mal hören, wie es läuft! Deine Svenja

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