Vegan for youth – Fazit Woche 2

Vegan for youth

An Tag 12 bin ich kurz davor, die Vegan for youth Challenge zu schmeißen. Ich bin SO SAUER Attila. Denn machen wir uns nichts vor: Du hast die Rezepte NICHT alle selbst entwickelt und ausprobiert. Woher ich das weiß? Ehrlich gesagt: dazu muss man nicht besonders clever sein. Eben habe ich Dein Gericht “Sandwich “Red Beet Flagship” mit Gemüsepaste, Sprossen und krossem Räuchertofu” von Seite 200 ausprobiert. Und das ist mein Fazit:

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1.) Die Mengenangaben stimmen hinten und vorne nicht. Ich habe für 2 Burger noch nicht mal die Hälfte der angegebenen Mengen für Räuchertofu, Möhren und Wirsing gebraucht.

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2.) Die Mengenangaben sind eine Frechheit. Der von der roten Bete so hübsch eingefärbte Gemüseaufstrich ergibt fast 750 Gramm.

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Ich habe ihn in einer 1,5 l Schüssel fotografiert – you get the picture.

Vegan for youth-8Schön, dass Du unten schreibst “eignet sich auch als Brotaufstrich”. Besser wäre gewesen, Du hättest geschrieben: ergibt zwei Burger und zwei VOLLE Gläser Brotaufstrich.

3.) Das ist Geld- und Lebensmittelverschwendung. Und das ist nicht OK. Vor allem nicht, wenn man sich Nachhaltigkeit und Achtsamkeit auf die Fahnen schreibt.

4.) Ich habe – wenn es nach Dir geht – für dieses Gericht im Backofen gebacken, einen Stabmixer bemüht, am Herd in der Pfanne gebraten und ein Schneidebrett benutzt. Vielleicht (aber nur ganz vielleicht) rufst Du mal bei der Firma Vorwerk an und fragst, ob Du mal einen Thermomix Abend veranstalten darfst. Ein bisschen Fortbildung an der richtigen Stelle schadet nie – und das sage ich aus Erfahrung.

5.) Ich bin mir sicher: Ich hätte den Burger in der Hälfte der Zeit machen können, wenn Du Deine Rezepte mal ordentlich aufschreiben würdest. Was mich gleich zu Punkt 6 bringt.

6.) Bei Rezepten empfehlen sich für Überschriften und wichtige Worte eine Kontrastfarbe. Grau und Schwarz sind da nicht wirklich geeignet. Außerdem schreiben tüchtige Hausfrauen ihre Rezepte in Schritten auf, nicht als Fließtext. Mach mal ein paar Absätze. Ich weiß, Du hast keine Kinder und keine Familie, die Dich zwischendurch ablenken. Aber nicht alle können 4 Stunden am Tag konzentriert am Herd verbringen und während der Garphasen Situps machen. Get real! Wir können übrigens auch nicht im ganzen Buch nach den Challengeregeln suchen. Weil Du sie nicht auf einer Seite zusammengefasst hast, hat meine liebe Leserin Verena das in meiner veganen facebook Gruppe für alle getan:

“So. Hab mich jetzt mal eingelesen. Ich fand das ganz schon fummelig die ganzen Informationen zusammen zu tragen. Also … Täglich einmal den Juice, 1, 5 l Kräutertee, 1 l Grüntee und wenns geht nen Shake. Nach 16.00 Uhr nur noch Stufe 1 und nach 19.00 Uhr nix mehr. Kein Zucker, Kaffee, Alkohol, Weißmehl, Kartoffeln und keinerlei Convenience Produkte. Täglich Ausdauer Sport danach Streching, Meditation und Qi Gong. Hab ich was vergessen? Straffer Plan.”

Danke, Verena. This is how it’s done, Attila.

7.) Die Umständlichkeit solcher Vegan for youth Rezepte wie dem Sandwich von Seite 200 (denn die Brötchen für das Sandwich musste ich ja voher auch noch backen) lassen vermuten, Du hast von berufstätigen und/oder modernen Frauen noch nie etwas gehört. Wir haben weder Zeit noch Lust den ganzen Tag hinter dem Herd zu stehen. Und da wir einen Großteil Deiner Zielgruppe ausmachen, wäre es toll, Du würdest das das nächste Mal bedenken.

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Übrigens: sehr lecker, die Brötchen

8.) Ich bin sauer. Sauer weil Du ein saugutes erstes Challenge-Buch hingelegt hast. Und anstatt jetzt ein noch geileres Follow up zu machen, kochst Du Deine Rezepte nicht mehr alle durch, bevor Du das Buch freigibst. Wieso nicht? Weil Du dem 9. Bauchmuskel hinterherjagst?

9.) Keine Angst, ich bin fertig. Denn eine gute Nachricht gibt es: Der Burger hat wirklich sehr gut geschmeckt.

Aber mein Vertrauen in Deine Marke hat er NULL KOMMA NULL gestärkt. Dein nächstes Kochbuch würde ich nach dem heutigen Stand nicht kaufen und keine Challengegruppe auf facebook aufmachen. Die Challenge würde locker an mir vorbeiziehen, denn auf diesen Stress habe ich keine Lust mehr.

10.) Ich gebe Dir und Deiner Vegan for youth Challenge noch eine Woche. Wenn ihr mich bis dahin nicht überzeugt habt, werde ich meine selbstzusammengewürfelte Challenge machen. Mit einem Mix aus den guten und bewährten Rezepten aus Vegan for fit und den paar neuen, machbaren aus Vegan for youth, die ich jetzt kennengelernt habe.

So, und nun wie schon letzte Woche wieder die Rezeptereviews aus Vegan for youth von Challengewoche 2 für euch im Überblick:

Tomatencremesuppe, Vegan for youth, Seite 204

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Geschmacklich und optisch eine glatte Eins. Ich frage mich nur, ob man wirklich erst die Tomaten auf ein Backblech legen und rösten muss, bevor man eine Suppe daraus machen kann. Ja, Röstaromen und so, ich weiß. Ist zwar auch aufwändig, aber der Geschmack dankt es. Also: mache ich DEFINITIV nochmal. Mein Tipp: Direkt die doppelte Portion machen, dann hat man ein leckeres Abendessen für zwei Tage – und so lohnt sich dann auch wieder der Aufwand.

Majoran-Linsen-Aufstrich, Vegan for youth, Seite 105

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BÄH. Bin das nur ich, oder schmeckt das Leinöl GANZ übel durch. Falls ihr den Geschmack auch nicht mögt: nach einer halben Dose Currypulver ging es. Einigermaßen.

ERGÄNZUNG: Gerade macht mich meine Leserin Claudia darauf aufmerksam, dass mein Leinöl vielleicht zu alt war. Sie sagt, dass Leinöl manchmal nur bis zu 6 Wochen haltbar ist – und dann auch noch im Kühlschrank aufbewahrt werden muss. Also: meine Einschätzung des Linsen-Aufstrichs mit Vorsicht genießen. Vielleicht lag es tatsächlich am zu alten Leinöl.

Capsaicin-Booster, Vegan for youth, S. 192

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In 5 Minuten soll ich es schaffen 220 g Chilischoten aufzuschneiden und zu entkernen? No way. Ach ne, das ganze Rezept soll nur 5 Minuten dauern. Also, eins kann ich auf jeden Fall sagen: der wichtigste Tipp fehlt. Ich hatte noch nie in meinem Leben so viele Chilischoten geschnitten – mir brannten 2 Tage die Hände wie Feuer.  Zieht also bitte Einweghandschuhe an. Geschmacklich OK, aber eben sehr scharf. Mache ich definitiv nicht nochmal.

Wirsing-Wraps mit Bananen-Erdnuss-Dip, Vegan for youth, S. 208

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Leckere Zusammenstellung, tolle Marinade, geschmacklich überraschender und überzeugender Dipp. Aber mal wieder a) nicht essbar (in meiner Gruppe haben viele die Wirsingblätter im Thermomix im Varoma gegart, bevor sie die Rouladen gewickelt haben – Danke für den Hinweis!) und b) viel zu viel Dipp. Das schreibt Attila im Kochbuch auch selbst – aber die Menge könnte theoretisch nicht nur halbiert, sondern gleich geviertelt werden. Wir haben die Wraps mit Messer und Gabel gegessen weil sonst alles rausfiel.

Grilled Veggie Sammy mit Omega-3-Pesto, Vegan for youth, S. 199

Vegan for youth

Hier das second best Gericht dieser Woche. Überzeugend deshalb, weil es schnell zubereitet war (die Brötchen waren schon fertig, das Pesto habe ich im Thermomix gemacht und das Gemüse habe ich flugs in der Pfanne angebraten). Und lecker war es auch noch. Das kommt nochmal auf den Tisch.

Und erster Platz der Woche:

Rote-Bete-Zucchini-Carpaccio mit Walnussöl-Dressing und Macadamia, Vegan for youth, Seite 167

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Nicht nur absolut verdient, sonder sogar so gigantisch, dass ich sagen muss: Attila, wegen SOLCHER Gerichte hast Du so vielen Menschen den Weg zur veganen Ernährung ebnen können. So lieben wir das. So wollen wir das. Und davon wollen wir mehr. Oder weil Du ja in letzter Zeit so gern Englisch sprichst: Show us your true colours. Die Zucchini sind schnell angebraten – und wenn man die Variante mit der bereits gegarten Roten Bete nimmt (die man ja fast überall vakuumverschweißt kaufen kann), braucht man beim ersten Mal zwischen 15 und 20 Minuten, beim zweiten Mal bleibt man unter einer Viertelstunde. Macadamia gab es im Marktkauf nur gesalzen – dafür habe ich die Zucchini dann etwas sparsamer gesalzen. HAMMER. Ich kriege mich vor Begeisterung wirklich kaum ein.

ERGÄNZUNG: Gerade schreibt mir meine Leserin Barbara, ob ich wirklich die gesamte Portion Carpaccio aufgegessen habe. Sie findet fast 1 Kilo Gemüse doch ziemlich viel für eine Person – plus die fettigen Nüsse. Ich bin fast vom Glauben abgefallen. Steht doch tatsächlich FÜR EINE PERSON über dem Rezept. Es ist aber definitiv ein Rezept für 2 Personen. Ich habe 100 g weniger Rote Bete verwendet und wir hatten trotzdem noch rote Bete übrig. Auch hier also wieder ein Fehler im Buch bzw. das Rezept nicht getestet. Ich ärgere mich sehr – das riecht für mich immer mehr nach Schnellschuss.

So meine Lieben, das war mein Vegan for youth Challengefazit Woche 2. Wer meine Vegan for fit Berichte noch einmal nachlesen möchte – mittlerweile mischen ja schon einige die Challenges – der darf gerne hier weiterlesen.

Bis ganz bald und Happy Challenging

Eure Svenja

P.S.: Hier geht es lang zu meinem Vegan for youth Fazit Woche 3.

30 Kommentare

  1. Ohweh! Das ist hart Kritik, aber in der Facebook Gruppe verfolge ich ja schon eine Weile, dass du damit nicht allein da stehst. Nun bin ich sehr irritiert ob ich mir überhaupt ein Buch von Attila zulegen soll – oder doch lieber bei den Vegetarischen Büchern bleibe die ich von Tim Mälzer, Jamie Oliver und GU hier habe. Ich beobachte weiter :)

    Liebe Grüße und eine bessere 3. Woche für dich.
    Christina

    1. Gut gebrüllt, Löwin! Kochbücher wurden im letzten Jahrhundert noch redigiert, geprüft, probegekocht – das scheint alles vollkommen aus der Mode gekommen zu sein. Selbst ein 2-Sterne-Koch, der häufig im TV zu sehen ist, gab seinen Namen für ein Buch her, das voller Fehler, falscher und/oder fehlender Mengenangaben ist. Nun dürfen wir nicht vergessen: Attila ist kein Koch. Der hatte eine gute Idee und ist vermutlich darauf angewiesen, dass Profis ihm das richtig aufschreiben. So ähnlich wie bei mancher Boygroup, wo die Jungs tanzen können – singen, komponieren, arrangieren müssen andere. Und nun mußte das Machwerk schnell noch vor Weihnachten auf den Markt – das Ergebnis spricht für sich. Vegan for fit finde ich auch ganz brauchbar, den Hype um seine Person und diese Fotoflut seiner Muskeln in den Büchern finde ich eher abstoßend, aber ich gehöre ja auch kaum zu der vom Verlag angepeilten Zielgruppe…;-). Wer im veganen Kochen geübt ist, kann sich im Zweifel geschmacklich inspirieren lassen (Zutaten, Gewürze) und für alles andere seinen gesunden Verstand benutzen, das klappt bestens.

  2. Hallo! Ich hab die Vegan for Fit-Challenge probiert, aber wieder abgebrochen, weil die mit Familie für mich schon nicht realisierbar war. Wusste schon beim Titel “Vegan for Youth”, dass ich mir den sicher nicht kaufen werde. Bevor Attila in Asien war hat er sich noch abfällig über Meditation und Yoga geäußert. Aber jetzt ist es auf einmal trendy. Die Rezepte sind anstrengend zu machen, ich brauche dafür ewig, man muss urviel einkaufen und dann weiß man noch nicht mal, ob sie überhaupt schmecken. NAJA! PS. Ich lebe auch vegan und Attila hat mit Sicherheit einen großen Teil dazu beigetragen!

  3. Danke für deine ehrlichen und offenen Worte. Es ist schön, nicht nur gehypte und euphorische Kommentare und “Nachfolger” zu lesen, sondern auch etwas Handfestes, das die andere Seite aufzeigt. Dass das von dir genannte Vorgängerbuch “Vegan For Fit” klasse ist, kann ich bestätigen. Das neue werde ich mir wohl nicht kaufen.

  4. Hey Svenja,
    ich probiere wegen meiner Gallensache momentan gemeinsam mit meiner Mutter viele neue Rezepte aus. Dabei achten wir nicht besonders auf die Mengenangaben, denn die sind meist zu hoch. Kennst du einen guten Brotaufstrich, der ohne Milchprodukte (abgesehen von Magerquark/Joghurt) und mit MCT-Fett hergestellt werden kann? Alle Rezepte, die ich bisher fand, enthielten fette Lebensmittel, zb. Nüsse, die ich nicht vertrage. Das, was du gemacht hast, sieht ziemlich lecker aus! :)

  5. Vielen Dank für diese klaren Worte, du sprichst mir aus der Seele. Ich werde die Challenge nicht wirklich mitmachen, werde zwar solange ich aushalte, vegan mich ernähren und hin und wieder Rezepte aus dem Buch machen… aber mich haben eh vor Erscheinen des Buches die ständigen Posts auf Facebook schon genervt … und als ich es dann endlich in den Händen hielt und gespannt die Berichte über Japan und Italien gelesen habe, war ich ziemlich enttäuscht, weil das was da steht, nichts neues ist und man nicht unbedingt vegan leben muss, um alt zu werden wie z.B. die Leute in dem Dorf in Italien. Es ist einfach zu schnell geschrieben und nicht ausgereift, wahrscheinlich hat der Verlag so gedrängt, das Buch vor Weihnachten noch in den Handel zu bringen. Nichtsdestotrotz sind gute Ansätze im Buch drin, aber das Vorgängerbuch war einfach durchdachter.

  6. Liebe Svenja, —- zunächst mal noch ein Gutes Neues Jahr nach München aus Altensteig !
    Das ist ja starker Tobak, den Du uns da – wie immer ehrlich und schonungslos offen- präsentierst. GUT SO ! :) …. somit steigt bei mir die Hoffnung auf das von mir gewünschte “Unser- Aller-Veganes-Kochbuch” und Du siehst schon Sternchen der Vorfreude in meinen Äuglein blitzen…
    Schade, dass Attila hier so viel “vermasselt” oder sich hat vermasseln lassen. Ich glaube auch, dass man (der Verlag?) da eben mal ruck-zuck auf dem Erfolg von VFF aufbauen wollte und so halt in einigen Bereichen “geschlampert” wurde. Schade, schade… Im Spanischen gibt es eine Redewendung, im Sinne von: ” Der 2. Teil war niemals gut”… Ich koche nach wie vor Free Style und bediene mich diverser Rezepte aus dem “Peace Food” Kochbuch, “La Veganista” , “Tierfrei Schnauze Vegan Thermomixen” und ganz einfachen Rezepten aus den Thermomix-Kochbüchern, von denen sich viele einfach durch den Austausch (Ei wird Ei-Ersatz, Sahne wird Sojasahne etc..) hervorragend veganisieren lassen.
    Das ist dann natürlich nicht challengegemäß, aber meine Lebensfreude stieg an Weihnachten noch mehr, als ich merkte, dass selbst die Mousse-au-Chocolat aus dem roten Grundkochbuch auf diese Weise veganisiert superklasse wird. Die Zeitersparnis und der Genussfaktor bekamen von mir eine Eins mit Sternchen. Danke wie immer für Dein wöchentliches Fazit! Herzlichen Januargruss mit “Drücker”-Deine Ute

  7. Danke für deinen ehrlichen Bericht. Ich hoffe sehr das Attila ihn zu lesen bekommt. Für mich ist es jedenfalls sehr hilfreich wenn ich in der nächsten Woche anfange.
    lg otti

  8. Danke für den Bericht!
    Ich fand Vegan for fit ganz ok, koche immer noch ab und zu daraus, hab aber nie die Challenge gemacht. Vegan fot Youth kam mir wie ein Abklatsch vor, als ich es mir ansah… Viel Neues seh ich da nicht. Und die Pülverchen sind mir, wie dir, auch nicht recht.
    Nach dem, was du schreibst, fühl ich mich in meiner Entscheidung, es mir nicht zu kaufen, bestätigt. Wirklich schade, dass hier vor allem möglichst viel Geld gemacht werden soll.
    Die Brötchen aus VfY kenn ich nicht, war aber von denen aus VfF schockiert. Das ist wirklich kein Brötchen-Rezept… Falls du selbst gebackenes Brot gern hast, kann ich dir den Ploetzblog empfehlen. Da gibt es auch Tips, wie man einen Backtag richtig plant (trotz Berufsttätigkeit etc) und so immer frisches Brot im Haus hat. :-) Ich backe gern viele Brote und Brötchen vor und frier sie dann ein, dann muss man nicht an dem Tag, an dem man so einen Burger machen will, extra Brötchen backen.

      1. Hallo Svenja,
        als stille Mitleserin helfe ich mal kurz aus ;-)
        http://www.ploetzblog.de/alle-rezepte/

        Ich backe seit mehreren Jahren unser Brot selbst und hab schon unheimlich viel ausprobiert. Das beste Brotbackbuch (für mich) ist dieses hier:

        http://www.amazon.de/Rustikale-Brote-aus-deutschen-Landen/dp/3809428477/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1389023661&sr=8-4&keywords=brotbackbuch

        Und ich bin froh, dein Fazit hier gelesen zu haben. So hab ich mir als Kochbuch-Junkie wahrscheinlich eine Enttäuschung erspart.

        Ich les dich total gerne. Wollte ich mal kurz gesagt haben ;-)

      2. Hallo Svenja,
        hm, eben hab ich schon mal geantwortet, aber dies ist im Nirwana verschollen…. Also auf ein Neues:

        Als stille Mitleserin helfe ich mal kurz aus;-)
        http://www.ploetzblog.de/alle-rezepte/

        Ich backe unser Brot seit Jahren selbst und habe schon sehr viel ausprobiert. Das beste Brotbackbuch (für mich) ist dieses hier:
        http://www.amazon.de/Rustikale-Brote-aus-deutschen-Landen/dp/3809428477/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1389024606&sr=8-4&keywords=Brotbackbuch

        Und ich bin froh, dein Fazit hier zu lesen. Als Kochbuch-Junkie hab ich nämlich lange überlegt, ob ich mir Attila`s neuestes Werk kaufen soll. Du hast mich sicher vor einer Enttäuschung bewahrt. Außerdem hab ich eh genug (vegane) Kochbücher, die reichen für drei Leben ;-)

        Liebe Grüße, Andrea

  9. Liebe Svenja, sehr interessant dein Beitrag! Ich würde mich über das eines oder andere Rezept freuen, wenn du die Mengen nach deinem Sinne abänderst, kann ja Attila auch nix dagegen haben… Ich beobachte den Hype um Attila und finde die Bücher sehr schön zum anschauen aber fast alles unglaublich aufwendig auch wenn ich sehr gern koche!!! Allerdings muss ich sagen, auch bei den anderen Köchen ist es nicht anders: Jamies 15 und 30 Minuten dauern immer länger und bei Tim Mälzer sind sehr häufig Fehler in den Rezepten… auch wenn die Green Box wirklich super ist!!! Ich bin gespannt auf deine nächste Woche der Challenge. Liebe Grüße, Bianca

    1. Meine Liebe, nein, das finde ich geht irgendwie trotzdem nicht. Auch wenn andere da weniger Hemmungen zeigen: ich mag hier nicht Rezepte von Attila posten. Wobei: es gibt auch ein paar, die man posten darf. Vielleicht gibt es die dann demnächst auf meinem Blog ;-) Liebe Grüße, Svenja

  10. Du hast auch Leser ;-). Sicherlich hat Attila einiges für die Vegane Ernährung getan, aber auch ich bin der gleichen Meinung wie Du. Vegan for Youth kann man sich sparen. Außer vielleicht die Sache mit der Meditation.
    Liebe Grüße aus Stuttgart
    Didie

  11. Hallo Svenja,
    ich bin auf Deinen Blog gestoßen, weil mein Freund und ich ab nächster Woche die vegan for fit Challenge machen wollen. Danke schonmal für Deine sehr ausführlichen und toll geschriebenen Posts – hat uns bei der Entscheidung sehr geholfen und uns auch vorab schon einige Anregungen geliefert. Da anfangs auch vegan for for youth zur Auswahl stand war ich froh, das Du im Moment hautnah darüber berichtest! Denke vegan for fit ist die richtige Entscheidung für uns. Ich bin gespannt wie wir das umgesetzt bekommen, vor allem der Zeitfaktor wird eine große Rolle spielen (wir machen das zwar gemeinsam, sprich teilen uns alles auf, aber man arbeitet ja auch noch, geht Abends zum sport etc., da wird diese 19-Uhr Regel und das aufwändige Kochen eine echte Herausforderung).

    Liebe Grüße
    Isa

  12. Liebe Svenja, ich lese alle deine “Sachen”, kürzlich entdeckt, mit größtem Vergnügen und Zustimmung! Bin gespannt auf dein eben bestelltes Buch. Ein kleiner Tipp von mir: Dieses Leinöl
    http://www.mittelzumleben.bz/speiseoele/speiseoele/298/leinoel-1.-kaltpressung-bio
    ist ganz frisch und schmeckt super. Ich bestelle für unseren Zweipersonenhaushalt dort immer so viel Öl (manchmal gemischt mit anderen Sorten), dass ich über die versandkostenfreie Grenze komme; es ist bei mir aufgebraucht, lange bevor die Mindesthaltbarkeit erreicht ist. Ich nehme es überall, wo ich das Öl nicht erhitzen muss, und gebe, wo es passt, ein klein wenig Olivenöl als “Gewürz dazu. Aber: Im Gegensatz zu vielen anderen Leinölen schmeckt es uns auch pur! Übrigens: Zusätzlich zum Thermomix setze ich den Personal Blender täglich mehrmals ein, supereinfaches Handling und Reinigen.

  13. Hallo,
    Die Review ist sehr interessant. Ich habe letztes Jahr im Januar Vegan for Fit begonnen – es aber nach zwei Wochen wieder abgebrochen. Ich bin Studentin und ich konnte es mir irgendwann einfach nicht mehr leisten – Mandelmus ist extrem teuer. Auch wenn man auf das Mandelmus im Dm zurück greift, verbraucht man ja tatsächlich jede Menge Geld… und ich weiß nicht, wie das bei Dir war, Mandelmus im DM war dann irgendwann lange ausverkauft (… genau wie jetzt der Quinoa)
    Ich habe mich jetzt entschieden die VFY Challange zu probieren (und das Mandelmus einfach selber zu machen) – aber ich war schon ziemlich sauer, dass ich erst einmal so viel Geld für diese ganzen Extra Produkte ausgeben soll (wie Du ja schon in deiner ersten Review geschrieben hast). Der Durchschnittliche Bürger in Deutschland hat nicht mal eben 50-60€ für irgendwelche Pulverchen bereit. ich denke, dass schon viele deshalb die Challange VFY gar nicht erst beginnen.
    Ich koche meistens nur für eine Person und habe mir schon bereits bei Vegan For Fit angewöhnt immer nur 80% von einer Portion zu kochen – und das ist meistens immer noch echt viel. Bisher kam ich mit meinen Portionen dann hin und hatte nichts über… es war aber auch immer ein harter Kampf :D ich bin Gespannt, ob ich auch noch so Portionsüberraschungen wie Du erlebe. Die Gerichte waren bisher alles ganz gut. Grandios fand ich bisher nur die Hafer Apfeltürmchen. Ich habe allerdings nie versucht Türmchen zu bauen. Bei mir kam gleich beim ersten mal alles in den Mixer ;)
    Ich freu mich auf dein nächstes Fazit.

  14. Hallihallo,
    dieser Blog zu Vegan for Youth ist ja großartig. Ich musste sooo lachen.
    Mein Freund und ich haben im letzten Jahr die Vegan for Fit Challange gemacht und waren total begeistert.
    Mit dem Vegan for Youth Buch geht es mir ähnlich wie Dir. Wir haben vor 3 Tagen angefangen und ich bin eher skeptisch. Viele Rezepte sind toll, einige eher fragwürdig. Habe soeben die Muffins aus dem Ofen geholt und bin mal gespannt. Warum soll Olivenöl in einen süßen Muffinteig??? Ganz abgesehen von den Speisen bin ich bisher noch kein großer Fan von ewigen Juices, Elexieren oder Smoothies. Generell finde ich, sollte man nichts was sich auch kauen lässt, trinken *lach. Abgesehen davon, ist unsere Spülmaschine voll, wenn ich den Entsafter benutzt habe. Und das jeden Tag?
    Wir haben uns jetzt auch eher auf eine Mischung aus Vegan for Youth und for Fit geeinigt und nutzen beide Bücher für eine uns entsprechende 60 Tage Vegan-Kur ;)
    Liebste Grüße
    Sarah

    1. P.S. Ich weiß nich, ob es am Buchweizenmehl liegt, aber ich finde die Muffins widerlich. Genauso ging es mir heute morgen mit den Pancakes…schade

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