Bloggen lernen – lohnt sich das noch? 4 Gründe, warum ihr noch heute euren Blog erstellen solltet

Ihr Lieben,

bloggen lernen ist ein Thema, das mich seit 2008 begleitet. Denn seit weit über einem Jahrzehnt blogge ich für euch. In dieser Zeit hat sich unglaublich viel verändert. Ich habe angefangen für euch zu schreiben, als kaum jemand wusste, was ein Blogger überhaupt macht. Ich habe die goldenen Zeiten miterlebt, als die Verweildauer auf dem Blog noch bei über vier  Minuten im Schnitt lag und es weder Facebook, noch Instagram, noch Pinterest gab.

Bloggen lernen - mein erstes Blog Design auf lilukids.deBlogdesign 1 – von 2008 -2010 – damals noch www.lilukids.de

Diese Zeiten sind lange vorbei. Blogger wurden von Influencern abgelöst, der Wettbewerb hat stark zugenommen.

Bloggen lernen - mein erstes Blogdesign auf meinesvenjaBlogdesign 2 – von 2011 bis 2012

Genau deswegen stellt ihr mir immer wieder Fragen wie:

“Svenja, lohnt sich bloggen noch? Reicht es nicht, wenn ich einen Instagram Account habe? Das ist doch viel einfacher!”

Bloggen lernen - der Blog Relaunch von meinesvenjaBlogdesign 3 – von 2013 bis 2019

Meine Antwort: Ich bin nicht nur der Meinung, dass sich Bloggen lohnt, sondern dass ihr am besten noch heute einen Blog starten solltet,  wenn ihr gefunden werden wollt und im digitalen Raum eine Relevanz haben möchtet – ganz egal, ob ihr Hebamme oder Influencer seid.

Bloggen lernen - meinesvenja im neuen GewandBlogdesign 4 – ab 2019

4 Gründe, warum ihr bloggen lernen solltet

1. Auf eurem Blog seid ihr der Boss!

Ihr könnt auf eurem Blog machen, was ihr wollt. Die Länge eurer Posts könnt ihr genauso frei wählen wie die Anzahl der Bilder, Videos oder GIFs. Ihr könnt täglich oder auch mal eine Weile gar nicht posten. Und trotzdem seid ihr auffindbar – ganz unabhängig vom Algorithmus eines sozialen Netzwerks.

Diese Freiheit hinsichtlich des Publishings ist für mich am wichtigsten. Ihr könnt alles selbst entscheiden! Vom Blogdesign über das Textlayout bis hin zur Kommentarfunktion – alles liegt komplett in eurer Hand.

2. Instagram oder Blog: Warum Instagram einen Blog nicht ersetzen kann.

Es ist so viel wert, im Internet gefunden zu werden. Deswegen erzähle ich euch auch immer wieder, wie wichtig SEO-optimiertes Schreiben ist. Wer mehr dazu wissen will: die Learnings findet ihr in meinem Online-Kurs “Erfolgreich bloggen.”

Euer Blog ist euer digitales Zuhause. Wenn Menschen euch besuchen kommen, sind sie wirklich an euch und euren Inhalten interessiert. Bestenfalls haben sie sogar Lust, lange zu bleiben – und wiederzukommen! Ihr habt viel mehr Zeit, ihnen Sachen zu erzählen und eure Stärken zu zeigen. Links und Widgets zu setzen, die sie anklicken können. Das hat einen ganz anderen Markenbindungseffekt, als ein Instagram Account. Da seid ihr einer unter vielen.

Ich finde Instagram super  – genau wie 1 Milliarde andere aktive Nutzer weltweit. 500 Millionen davon nutzen Instagram sogar täglich. So beeindruckend diese Zahlen auch sind, frage ich mich: Wie wollt ihr da gefunden werden? Hashtags und Geotags helfen dabei schon lange nicht mehr so wie früher. Außerdem findet ihr so nicht unbedingt Menschen, die wirklich etwas mit der eurer Marke verbindet oder die gar zu einem festen Bestandteil eurer Community werden wollen.

Auch seid ihr auf Instagram abhängig von Instagrams Entscheidungen. Wenn Instagram sagt: “Eure Videos dürfen nur 60 Sekunden lang sein” dann ist das so – auch wenn ihr euch auf den Kopf stellt.  Wenn Instagram den Algorithmus ändert, wird der Algorithmus geändert. Wenn nur ein einziger Link gepostet werden darf, ist das die Höchstgrenze. Instagram kann sogar euren Account löschen – ganz ohne Angabe von Gründen. Dass so ein wackeliger Partner euch nicht ein Zuhause im Netz ersetzen kann, leuchtet euch sicher ein.

Wie gesagt: Ich finde Instagram und all die Möglichkeiten, die dadurch entstehen super und möchte darauf nicht mehr verzichten. Aber Instagram kommt für mich nur on top in Frage, während der Blog meine digitales Homebase ist.

Dieses Headquarter in Blogform hat sich für mich all die Jahre bewährt. Egal, welche Social Plattform gerade stirbt oder entsteht: Ihr kennt meine Adresse und wisst, wo ihr mich finden könnt. Jeden Tag, 365 Tage im Jahr. Das ist für mich unbezahlbar.

3. Bloggen = regelmäßiger Content

Ein Blog ist nichts anderes als eine normale Website, die regelmäßig mit neuen Inhalten bespielt wird. Deswegen sind Websites und Blogs für mich ein und dasselbe, “bloggen” ein Synonym für “regelmäßig neuen Content erstellen”.

Historic fun fact: WordPress wurde früher fast ausschließlich von Bloggern benutzt. Heute bauen auch große Firmen ihre Homepages mit WordPress.

Das Beste an einem Blog ist, dass man von ganz vielen Plattformen Traffic einsammeln kann. Meine Leser kommen über Instagram, Pinterest, Facebook, YouTube und Google.

Da ich diese Plattformen schon sehr lange bespiele, bzw. immer wieder SEO-optimierte Texte verfasse und Evergreen-Content platziere, kommt mein Traffic sehr zuverlässig. Unabhängig davon, ob ich gerade sehr aktiv bin oder Sommerpause mache. Für mich ein riesengroßer Pluspunkt, denn so muss ich das “Ich muss was Neues schreiben”-Hamsterrad gar nicht erst betreten.

4. Ein Blog steht für Professionalität und Zuverlässigkeit.

In einem richtig guten Blogpost geht es um ein Thema, über das sich jemand ausführlich Gedanken gemacht hat. Dem Leser wird schnell klar: Der Blogger steht mit seinem Namen für Genres und Branchen, für Tipps, Know-how, Nutzen und Mehrwert. Und all das ist auf einer Seite für den Leser übersichtlich zusammengefasst.

Egal, ob ihr bloggen lernen möchtet, nachdem ihr diesen Artikel gelesen habt, oder ob ihr bereits seit vielen Jahren bloggt. Sobald ihr euer digitales Zuhause aufgebaut und eingerichtet habt, können zukünftige Kunden sehen, wofür ihr steht und was ihr macht.

Das ist ein ganz anderes Level an Professionalität, als ein Instagram Account je ausstrahlen könnte.  All die sozialen Netzwerke sind super. Aber sie können immer nur zusätzliche Plattformen sein, auf denen ihr für eure Themen trommelt oder mit eurer Community sprecht.

Ein Blog ist kein antiquarisches Überbleibsel, sondern ein hochaktuelles digitales Must-have!

Und falls euch das alles noch nicht überzeugt hat… Hier ist eine Liste meiner Achievements und Abenteuer, die ich nur durch meinen Blog erlebt habe:

  • Bücher geschrieben
  • Kolumnen geschrieben
  • DAX Unternehmen beraten
  • Silicon Valley Persönlichkeiten wie Pinterest Gründer Ben Silbermann getroffen
  • immer wieder für RTL Punkt 12 vor der Kamera gestanden
  • Speakerin auf großen Digitalkonferenzen gewesen
  • Gast in Radiosendungen, Podcasts und auf Konferenzen gewesen
  • ein sicheres 6-stelliges Jahreseinkommen verdient
  • Menschen kennengelernt, die mein Leben bereichern
  • unzählige Reisen gemacht
  • Workshops gegeben
  • Keynotes gehalten
  • Menschen geholfen, glücklich zu werden.

And the list goes on.

Ohne meinen Blog hätte ich kaum digitales oder technisches Know-how, keinen Begriff davon, was die digitale Transformation Frauen für Chancen bietet und keinen Job, der mir Spaß macht. Und in dem ich jeden Tag entscheiden kann, was ich machen will und wie viel Geld ich damit verdienen möchte.

Bloggen lernen ist für mich existentiell und ein Handwerk, das jeder beherrschen muss, der online eine Bedeutung haben möchte. Deshalb: legt los, auch im Jahr 2019.

In diesem Sinne

Eure Svenja

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