Workflow optimieren – mit diesen drei Fragen

Die Februar Wallpaper zum Download findet ihr am Ende des Artikels – für einen süßeren Alltag.

Ihr Lieben,

ich habe wahnsinnig viel gelernt im Januar. Nicht nur fachlich, sondern auch zwischenmenschlich.

Ich bin ja dieses Jahr angetreten, das Wissen zu demokratisieren. Das geht nur, wenn meine Kurse im Udemy Deals Programm sind und immer wieder zu sehr günstigen Preisen angeboten werden, damit ihr günstiger lernen könnt.

Meine Kurse so viel mehr Menschen zugänglich zu machen, hat aber eine ganz eigene Dynamik mitgebracht. Es schreiben mir mehr Menschen, es warten mehr Menschen auf meine Inhalte und ich werde viel häufiger wegen meiner Expertise kontaktiert.

Jetzt könntet ihr sagen: Ja, das ist doch super. Freu Dich doch.

Tatsächlich ist wirklich fast alles super, was ich machen darf und was mit meiner Arbeit zu tun hat. Aber wenn ich in diesem Tempo weitermachen möchte, weitere Kurse an den Start bringen und dabei gut gelaunt bleiben will, muss ich mit einigen Dingen neu umgehen. Hier also meine Learnings aus dem Januar – vielleicht könnt ein paar Anregungen für euch mitnehmen, um euren Workflow effizienter zu gestalten.

Was werdet ihr am häufigsten gefragt?

Bei mir gibt es da momentan eine ganz klare Antwort: Alles rund um GIFs. Ihr stellt mir Fragen zum Aufsetzen eures GIPHY Brand Channels (Mein Channel wurde nicht bewilligt, was soll ich tun?), technische Fragen (Warum hat mein GIF plötzlich einen schwarzen Hintergrund, obwohl ich es transparent ausgegeben habe?), Plattformfragen (Macht es Sinn ein GIF in mehreren Farben zu posten oder wird man dann wegen Spam abgestraft?) und unternehmerische Fragen (Was berechnest Du für ein GIF?).

Ich beantworte diese Fragen alle persönlich, meist mit Sprachnachrichten, weil das am schnellsten geht.

Als meine Tochter neulich reinkam, während ich eine Antwort eingesprochen habe, sagte sie: “Ich habe das Gefühl, dass Du genau diese Sprachnachricht in den letzten Tagen zwanzig mal eingesprochen hast, als ich im Raum war.” UPS.

Sicher kennt ihr das – oft ist man so im täglichen Abarbeiten gefangen, dass man den Schritt zurück nicht schafft und deshalb nicht innehält, um sich zu fragen: Macht das so eigentlich Sinn?

Es gibt andere Wege, auf wiederkehrende Fragen zu antworten, als den Einsatz eurer Zeit. Via FAQ Videos, Blog- oder Instaposts. Nicht vergessen: das seid immer noch ihr, die da antworten. Und ihr bietet euren Kunden und Followern immer noch den Mehrwert und die Expertise, die sie suchen.

Aber so habt ihr wieder mehr Zeit, das zu machen, worauf sie eigentlich warten. An euren Inhalten zu arbeiten und diese zu veröffentlichen.

Natürlich könnt ihr die Antworten auf die euch am häufigsten gestellten Fragen auch als Ebook aufbereiten, neue Kurse daraus machen, als Newsletter Giveaway einstellen – es liegt bei euch, wie ihr dieses Wissen vermarktet.

Wichtig ist aber vor allem die Erkenntnis, dass die Fragen, die euch immer wieder gestellt werden, ein Indikator dafür sind, was eure Community sich von euch wünscht. Und dass ihr diese Wünsche nicht immer im Einzelgespräch erfüllen müsst.

Food for thought: In welche Richtung weisen die euch am häufigsten gestellten Fragen? Habt ihr dafür schon ein Angebot, ein Produkt, das eure Follower kaufen können?


Was kostet euch am meisten Zeit?

Als ich zu Beginn des Jahres meinen Social Media Strategie Onlinekurs rausgebracht habe, war für mich klar: ich möchte das jetzt auch mal eine Zeit lang vorleben, um zu zeigen, dass eine Strategie wirklich erfolgreicher macht.

Also habe ich jeden Tag – mit Fokus auf Insta – in den sozialen Netzwerken gepostet und jede Menge Follower dazugewonnen. Klar haben diese Posts auch viel Zeit gekostet. Aber was viel mehr Zeit in Anspruch nimmt, ist das, was sich aus meinen Inhalten logisch ergibt. Das Gespräch mit denen, die sie lesen.

Ich habe ja gerade schon erzählt, dass ich gerne mit Sprachnachrichten antworte. Das führt aber dazu, dass mir Menschen auch mit Sprachnachrichten antworten. Und diese Sprachnachrichten abzuhören, da muss ich ehrlich zu mir sein, das schaffe ich nicht mehr.

Ich wusste, dass auf Kommunikationsebene mehr passieren wird, wenn ich die Kurse günstiger mache. Aber jetzt ist ein Punkt gekommen, an dem ich eine Entscheidung treffen muss, wenn ich weiter selbst mit euch in Kontakt sein will. Und das will ich, denn das ist für mich unschätzbar wertvoll. Nur wenn ich euer Feedback bekomme und mit euch rede, verstehe ich, was ihr mögt, was ihr braucht, was euch fehlt und was ihr euch wünscht.

Mein Plan für den Februar ist erstmal, keine Sprachnachrichten mehr zu verschicken, um keine mehr zu bekommen. Und lacht nicht – ich schreibe das so ausführlich, weil das wirklich existenziell für mein Wissensdemokratisierungsvorhaben ist.

In meinem Fokus steht, möglichst vielen Frauen Zugang zu digitalem Vorsprungwissen zu verschaffen. Nicht, mich mit einzelnen Frauen anzufreunden und endlos rumzunerden. Klar macht mir das Spaß – oft mehr, als die Kurse aufzunehmen – aber ich habe mir was vorgenommen. Ich habe ein wichtiges Ziel vor Augen. Und das ist relevanter, als mein persönlicher Spaß.

Mein Wissen intensiv mit einzelnen Personen zu teilen, entfernt mich von meinem Ziel, anstatt mich ihm näher zu bringen. Und deshalb muss ich anders handeln.

Mir ist es wichtig, dass ihr seht, wie analytisch ich da rangehe. Als ich darüber mit meinem Mann gesprochen habe, meinte er: “Ich kenn das – da will das Herz was anderes, als der Verstand.” Aber auch das sind unternehmerische Entscheidungen, die sein müssen. Also: Mehr öffentlicher Austausch, weniger Messaging und null Sprachnachrichten.

Food for thought: Wofür wendet ihr am meisten Zeit auf, was euch eurem Ziel nicht näher bringt, aber in einer “wunderschönen Verpackung” daherkommt?


Was ist der einfachste und schnellste Weg zum Ziel?

Planung und Struktur ist oberstes Gebot, um Ziele zu erreichen – aber selbst wenn ich alles geplant habe, gehe ich häufig noch Umwege und denke zu kompliziert.

Heute möchte ich mit euch meine Learnings aus den letzten 31 Tagen teilen. Die Sachen, die mich schneller zum Ziel gebracht haben. Momente, in denen ich einen einfacheren Weg gefunden habe.

  • Ich habe eine Umfrage gemacht, was ihr von mir zum Thema “Mit Online Kursen Geld verdienen” wissen wollt. Vor allem, um mein Insta Live mit den Inhalten zu füllen, die euch interessieren. Das hat super geklappt – viel besser, als wenn ich mir in meinem stillen Kämmerlein überlegt hätte, was ihr vielleicht wissen wollt. Ihr habt sehr detailliert gefragt. Über die Themen, die Nischen, das Marketing, die Finanzen, die Technik. Eure Fragen haben das Live richtig gut gemacht. Aber: Ihr habt mir noch viel mehr geschenkt. Denn eure Fragen sind eine richtig gute Outline für einen Onlinekurs zum Thema “Onlinekurse machen”.
  • Anstatt mich angestrengt vor die Kamera zu setzen und ausgedachte Inhalte in Videoform für IGTV aufzunehmen, habe ich das Live mitgeschnitten. Jetzt habe ich einen neuen Arbeitsablauf: Ich unterteile das Live in einzelne Stücke und poste diese auf IGTV. Diese Prozesse sind superschnell gemacht, ich habe eine Menge Content und ihr freut euch über die Inhalte.
  • Es gibt so Tage, da fallen mir manche Tätigkeiten schwer. Da soll ich GIFs malen und es flutscht einfach nicht. Oder einen Blogpost schreiben und es fließt mir nicht aus der Feder. Oder ich merke um 13 Uhr, dass die Luft für heute eigentlich raus ist. Früher habe ich mich dann gequält. Heute lasse ich es sein und siehe da – nach der Pause läuft es wieder. Ich komme dann am schnellsten und kreativ und inhaltlich am stärksten zum Ziel, wenn ich für eine Tätigkeit im Flow bin und meine Batterien aufgeladen sind. Sind sie das nicht, lasse ich dieses Jahr ganz bewusst den Griffel fallen oder starte mit was anderem. Und das tut unglaublich gut und macht mich am Ende des Tages schneller, besser und glücklicher.

Food for thought: Was habt ihr diesen Monat gelernt? Wo hat euch etwas überrascht? Wo war für euch etwas leichter, als geplant – und wie könnt ihr das wiederholen und in euren Workflow miteinbinden?


Die Februar Downloads – damit ihr daran denkt, euch das Leben immer wieder zu versüßen:

Die Vorlagen sind für folgende Geräte optimiert:

1. MacBook Pro – Wallpaper hier downloaden.

Wallpaper Februar meinesvenja

2. iPhone X – Wallpaper hier downloaden.

Wallpaper Februar meinesvenja

4 Kommentare

  1. Liebe Svenja, ich bin eigentlich keine Kundin von Dir, und schaue nur gelegentlich rein, weil Du mir immer sehr professionell vorkamst.
    Dieser Artikel ist wirklich toll: strukturiert, gut lesbar, sehr gut auf den Punkt gebracht und echt nützlicher Content (für jeden Selbständigen!). Danke und grosses Kompliment!

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