Für den gibt es heute nämlich nicht nur 3 Rezepte frei Haus, sondern auch die Chance, mein derzeitiges Lieblingskochbuch für indische Küche von Nicky Sitaram Sabnis zu gewinnen. Besser noch: für ayurvedische Küche. Und wer jetzt schon denkt: „Ach nee, das ist doch wieder so kompliziert, das kann ich nicht“, dem sei vorneweg gesagt: Unkomplizierter habe ich Huhn noch nie zubereitet. Denn im Grunde genommen ist die Formel wie folgt:

1. Hähnchen klein schneiden

2. Joghurt mit Gewürzen mischen

3. Fleisch in eine Auflaufform geben und Joghurtmischung drüber

4. Ab in den Ofen.

Ja, einfacher geht es nicht. Und jetzt ab an die drei Rezepte (Huhn, Reis, Salat), die ich netterweise vom Verlag gestattet Wort für Wort hier für euch wiedergeben darf. Wie ihr das Kochbuch „Ayurveda-Küche – Schnell und unkompliziert“ gewinnen könnt, erfahrt ihr ganz unten im Post, also bitte einmal scrollen.

Tandoori Murg (Gegrilltes Tandoori-Huhn)

Zutaten

500 g Hähnchen-Brustfilet, jedes Filet in 4-6 Stücke geschnitten, 500 g Joghurt, 250 ml Wasser, 1 EL Tandoori Masala (ich habe das von Alfons Schuhbeck genommen), 1/2 TL Salz, 1/2 TL gemahlener Ingwer, 1 Knoblauchzehe, klein gehackt, 1/2 TL Kurkuma (macht die gelbe Farbe), 1/2 TL brauner Zucker, 1/4 TL Bockshornkleebätter (hatte ich nicht, habe ich weggelassen), 1/4 TL Chilipulver, 1 EL Zitronensaft.

Zubereitung

Die Hähnchenfiletstücke in eine Schüssel legen. Das Joghurt mit dem Wasser und allen Gewürzen verrühren, Dreiviertel der Joghurtmischung über das Fleisch geben und mit diesem gut vermischen. 1 Stunde marinieren lassen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die marinierten Hähnchenfiletstücke auf einem Backblech oder in einer Kasserolle nebeneinander auslegen, die restliche Joghurtsauce darübergeben und etwa 30 Minuten auf der mittleren Schiene garen. Zum Schluss mit der Grillfunktion auf der obersten Schiene weitere 2-3 Minuten grillen.

Ganz einfach, gell? Bei mir hat sich beim Garen Wasser gebildet, das ich am Ende einfach abgeschüttet habe. Das Hähnchen war superzart und lecker. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, sieht die Sauce etwas „grisselig“ aus – das ist aber völlig in Ordnung so und wer manchmal indisch essen geht, kennt das auch aus Restaurants. Dazu gab es noch einen Klecks Mango-Chutney aus dem Supermarkt.

Masalareis (Gewürzreis)

Zutaten

2 l Wasser, 200 g Basmatireis, 4 Kardamomsamen, 1 TL Salz, 1 EL Ghee.

Bevor ich was zur Zubereitung schreibe: Lasst euch nicht abschrecken von dem Wort „Ghee“. Seit ich das für mich entdeckt habe, bin ich quasi Ghee (=Butterschmalz)-Junkie und nehme zum Anbraten nichts anderes mehr. Gibt es nur im Reformhaus, aber in dem Kochbuch wird auch erklärt, wie man es aus ganz normaler Butter einfach selber machen kann.

Zubereitung

Das Wasser zum Kochen bringen. Den Reis waschen und mit dem Kardamom ins kochende Wasser geben. Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten kochen. Nach 6 Minuten das Salz hinzufügen. Den fertigen Reis in einem Sieb abtropfen lassen. Mit etwas kaltem Wasser auflockern und zum Schluss 1 Esslöffel Ghee daruntermischen. (Und wenn ihr das nicht habt, nehmt ihr halt Butter).

indischer_Gurkensalat

Raita

Raita (Gurkensalat)

Zutaten

1 Gurke, fein gewürfelt, 100 g Joghurt, Quark oder Schmand, 1 TL frischer Ingwer, klein gehackt, 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen, 1 EL Mandeln, gehackt, 1 TL Petersilien- oder Korianderblätter, fein gehackt.

Zubereitung

Das Joghurt, den Quark oder Schmand cremig rühren und die Gewürze bis auf die Kräuter hinzufügen. Die Gurkenwürfelchen darunterheben, mit Salz abschmecken und mit Petersilien- oder Korianderblättern garnieren.

Ich fand den Gurkensalat perfekt dazu, gerade weil er eben ganz anders schmeckt als unser klassischer westlicher Gurkensalat. Außerdem liebe ich Kreuzkümmel.

So, nun aber zur Verlosung: Ich verlose unter allen Einsendungen 2 Kochbücher „Ayurveda-Küche – Schnell und unkompliziert“ von Nicky Sitaram Sabnis. Was ihr dafür tun müsst? Schreibt mir (über den „Meine Mail an Svenja“-Button) einfach ein Thema, über das ihr hier gerne mal was lesen würdet – was auch immer.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen sonnigen Restpfingstmontag

Eure Svenja

P.S.: Der tolle Teller ist natürlich mal wieder von Pillivuyt!

P.P.S.: Und weil ihr einfach die aufmerksamsten und TOLLSTEN Leserinnen der Welt seid – hier ein Tipp meiner Leserin Simone: So macht man Ghee im Thermomix! Tausend Dank!!!