An Quarkbällchen habe ich mich bis jetzt ja noch nie rangetraut. Aber nun ist bald Fasching und ich bin 42 – dieses Jahr muss es einfach klappen! Das BESTE an diesem Rezept: Ihr könnt es sowohl mit dem normalen Handrührgerät als auch mit dem Thermomix zubereiten. Ich habe es gestern zufällig entdeckt, weil es auf der Thermomix facebook Seite angepriesen wurde – dafür vielen Dank!

Natürlich könnt ihr die Quarkbällchen auch ohne Friteuse machen. Ich werde euch genau beschreiben, wie es ohne am besten geht. Außerdem poste ich auch den Fehler, den ich zwischendurch gemacht habe. Dann könnt ihr es euch nämlich angenehmerweise sparen, den auch zu machen.

Der Teig ist einer von meiner liebsten Sorte: alles in den Topf, mixen, fertig. Aber hier erstmal das Rezept von Margret (und der Link zu ihrem Originalrezept in der Rezeptwelt, wenn ihr es da ablegen möchtet):

Quarkbällchen

Zutaten
250 g Mehl, 250 g Quark 40%, 50 g Margarine weich, 50 g Zucker, 3 Stück Eier Gr. M, 1 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Vanillezucker, 5-6 Tropfen flüssiges Zitronenaroma.

Zubereitung
Alle Zutaten 1 Min/Stufe 5 vermischen.

Bevor es jetzt ans Fritieren geht, stellt ihr am besten folgende Dinge parat: einen großen Teller mit Küchentüchern und eine Auflaufform mit Zimt-und-Zucker-Gemisch.

Wenn ihr eine Friteuse habt, einfach auf 160°C aufheizen. Ansonsten einfach eine halbe Flasche Sonnenblumenöl in einen Topf gießen und erhitzen.

Mit 2 Teelöffeln kleine Bällchen abstechen und in das heiße Fett gleiten lassen. Wenn die Teilchen schön gebräunt sind rausfischen und auf den mit Zewa belegten Teller packen. Danach im Zimt-und-Zucker-Gemisch wälzen – fertig.

Bei der ersten Ladung ging bei mir alles glatt. Bei der zweiten war wohl das Fett zu heiß, die Bällchen wurden wahnsinnig schnell braun und der Teig war innen noch flüssig. Also habe ich das Öl etwas abkühlen lassen und dann klappte es wieder prima.

Ihr müsst die Bällchen auf jeden Fall wenden. Sie liegen spannenderweise immer auf einer Seite, so dass man sich – zumindest im Topf, keine Ahnung wie es bei der Friteuse ist – um sie “kümmern” muss. Ich habe dafür ein normales Schaschlikstäbchen genommen. Vorteil: Es ist lang und vorne spitz. Damit konnte ich die Bällchen einfach anstupsen und drehen.

Und ganz ehrlich: es war so lecker, dass ich die glaube ich morgen gleich noch einmal mache. Mein Mann kriegt nämlich nichts mehr ab – wir haben alles aufgefuttert.

Alles Liebe

Eure Svenja