Ihr wisst, dass ich eigentlich NIE über Unternehmen schreibe, die mich anschreiben. AAAAABER: Manchmal sind Sachen so cool und passen so perfekt zu mir und meinem Leben (und zu euch und eurem Leben), dass sie es eben doch in meinen Blog schaffen. Wie die Gewürzkampagne.

Denn gerade als Richard von der Gewürzkampagne mir schrieb, um mich mit dieser großartigen Geschäftsidee bekannt zu machen, hatte ich mal wieder in dem Buch Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen – Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein gestöbert. Kurz zusammengefasst schreibt darin ein Uniprofessor, Prof. Dr. Günter Faltin, wie er ein Unternehmen gegründet hat (die „Teekampagne“), die auf der Idee basiert, vorhandene Geschäftsmodelle anzuschauen, ihnen einen neuen, pfiffigen Twist zu geben und dadurch zum Marktführer zu werden. Seine Idee war:

Nicht viele Teesorten für teures Geld in kleinen Mengen anzubieten, sondern eine Teesorte in einer sehr hohen Qualität und einer größeren Menge.

Und was soll ich sagen – damit war und ist er ziemlich erfolgreich. Nun lautet aber die Überschrift dieses Posts nicht „Die Teekampagne“ sondern „Die Gewürzkampagne“.

Und dazu kam es so: Richard, Steven und Chris, drei Freunde, die sich aus ihrer Heimat kennen, hören beim Entrepreneurship Summit 2012 in Berlin Günter Faltin live. Danach wird ihr Wunsch, zusammen aktiv zu werden und etwas zu bewegen, noch größer als er vorher schon war. Aber ihnen ist auch klar: sie brauchen eine authentische Geschäftsidee. Nah an dem, was sie im echten Leben auch gern tun. Und da die drei Freunde es lieben, gemeinsam zu essen und zu genießen, ist es kein Wunder, dass der Claim der Gewürzkampagne heute lautet: Geschmack verbindet.

Gewuerzkampagne(Richard ist der wilde über-den-Tisch-langer, dem Steven gerade in den Arm beißt – und Chris mit der Brille schaut zu und denkt sich seinen Teil)

Jetzt kommt der Punkt, an dem ich bei Richards Mail dachte: WAS? Das kann doch nicht wahr sein. (Wenn ihr mir also was pitchen wollt, kann ich nur sagen: ECHTE Vorteile ziehen bei mir immer. Und diese hier sind so groß, dass ich sie euch einfach nicht vorenthalten kann.)

Das Problem

1.) Gewürzstreuer im Supermarkt haben oft Grundabgabepreise von 17-23 € pro 100 g.

2.) Die Gewürze schmecken oft nicht besonders intensiv.

3.) Sie stammen oft nicht aus ökologischem Anbau.

Die Lösung der Gewürzkampagne

1.) Es gibt getrocknete Gewürze in großen Tüten.

2.) Durch die großen Mengen und verschiedene andere Innovationen (z.B. Einkauf beim Ursprung und nicht über eine Zwischenhändlerkette) kann die Gewürzkampagne teilweise Grundabgabepreise von ca. 5 € pro 100 g erreichen. Das sind zwischen 12 und 18 € weniger, als bei den Supermarktsgewürzen. (WHAT? YES!)

Gewuerzkampagne_3

3.) Die Qualität ist GIGANTISCH. Und ich meine GIGANTISCH. Als ich die Tüte Thymian geöffnet habe, die Richard mir zum Testzweck geschicht hat, bin ich fast in Ohnmacht gefallen. SO kann getrockneter Thymian riechen? OH MY GOD.

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4.) Na klar braucht kein Mensch solche Thymianmengen schnell auf. Aber deshalb sind die Tüten auch licht-, luft- und aromadicht. Und: man kann auch Dosen dazu kaufen und die Gewürze mit anderen teilen.

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Genau deshalb schreibe ich euch auch jetzt, in der Vorweihnachstzeit darüber – mein Telefonat mit Richard ist nämlich schon einige Zeit her. Wir Frauen und Mütter sind ja häufig in diverse Wichtel- und Adventskalenderaktionen eingebunden. Oder suchen kleine, aber hochwertige Geschenke. Und da kommen dann die Dosen ins Spiel, die man sich genau einmal kauft und dann nachfüllen kann
Geteilte Gewürze in besserer Qualität – das ist ja fast wie St. Martin und Weihnachten zusammen.

Gewuerzkampagne_5

Diese Gewürze sind besser als alles, was ich zu dem Thema jemals in der Hand oder im Essen hatte. Und: ich habe lange mit Richard gesprochen, um die ganze Geschichte zu hören – die Jungs sind auch WIRKLICH nett. Vielleicht kann ich ja den ein oder anderen von euch inspirieren, es mal zu versuchen. Ich wette, ihr werdet mir nachher zustimmen. Die ganze Sache ist wirklich rund. Und manchmal ist es auch einfach schön, eine Sache mitanzuschieben, die Sinn macht.

Eure Svenja

P.S.: Schaut euch die Seite von der Gewürzkampagne doch einfach mal an. Kann ja nicht schaden, oder?

P.P.S.: Bevor ihr fragt: nein, ich kann nicht über euer Unternehmen auf meinem Blog schreiben, nur weil ich hier mal eine Ausnahme mache. Und nein, Richard hat mir kein Geld geboten. Sondern mich nur mit einer Tüte Superthymian „bestochen“. Gewusst, wie! :-)

P.P.P.S.: Und hier geht es lang zur facebook Seite der Gewürzkampagne!