Vegan_For_Youth_11

Ihr Lieben,

ihr wisst ja, dass ich im Dezember (genauer gesagt: ab dem 21. Dezember) die Vegan For Youth Challenge antreten werde. Viele von euch – genauer gesagt knapp 500 – sind schon meiner neuen meinesvenja Vegan for Youth facebook Gruppe beigetreten, die ich extra zu diesem Zweck gegründet habe. Seit der letzten Challenge weiß ich: gemeinsam ist es viel leichter.

Da fließen die Informationen, Fragen werden schnell beantwortet und einer profitiert vom anderen. Egal ob es um Zubereitungszeiten, Vereinfachungen der Rezepte, Pannen in der Küche (und schnelle Abhilfe), Einkaufsquellen oder Motivationsspritzen geht (denn einen Durchhänger hat man zwischendurch doch immer mal).

Nun habe ich gestern das erste Mal für Vegan For Youth eingekauft. (Wer das Buch noch nicht hat: hier geht es lang!) Aus der Erfahrung der letzten Challenge heraus, dass die Küchenzeiten bei Attila für mich oft länger als angegeben waren (wobei ich auch Bloggerfreundinnen wie Stephie habe, die das anders empfinden – how do you do it, girl?), möchte ich ein paar Rezepte schon vorher Beginn von Vegan for Youth einmal ausprobiert und vor allem zeitlich durchgespielt haben.

Hat man Attilas Rezepte nämlich einmal von A-Z verstanden, kann man sie wirklich oft schneller kochen. Leider sind auch diesmal die Rezepttexte wieder im Fließtext verfasst. Ich hätte mir so ein 1., 2., 3. gewünscht, um nicht dauernd die zuletzt gelesene Zeile suchen zu müssen. Well, so it is.

Nun aber zu dem Punkt, warum die Überschrift zu diesem Post heißt:

Vegan For Youth – was ich wirklich denke

Natürlich ist diese Einschätzung Prä-Challenge, aber ich kann mich einfach nicht mit den ganzen Pülverchen anfreunden. Ja, ich weiß, es geht um Vegan For Youth. Aber: ich kann mich gar nicht so alt fühlen, dass ich so viel Geld für Superfoods ausgebe, die mich jünger aussehen und länger leben lassen. Nicht böse gemeint, aber mein veganer Ansatz ist ja eher der, der Machbarkeit. Attila hat keine Kinder und keine Familie. Und das merke ich eben in seinen Büchern.

Bei mir kommen Mann und Kinder, Haus und Hof, To Dos und Soziales oft VOR der Ernährung. Ich bin ehrlich gesagt schon ziemlich stolz darauf (und irgendwie immer noch ziemlich überrascht), dass ich seit der letzten Challenge, also nun schon seit einem halben Jahr, komplett vegan lebe. Und ja, das habe ich nur Attila zu verdanken.

Für mich ist heute klar: als 42-jährige, die immer „Allesfresser“ war, musste ich durch Attilas vegane Schule, um den Change of Mindset hinzukriegen. Was ich aber nicht unbedingt brauche sind Rezepte, die komplizierter aufgeschrieben sind, als nötig. Und neue Küchengeräte. Und Pülverchen.

Nun werde ich mir in den nächsten Wochen überlegen, wie ich das angehe. Was will ich für mich mitnehmen, was lasse ich außen vor? Und möchte deshalb noch einmal ausdrücklich sagen: Wenn ihr die Challenge hardcore betreiben wollt, geht bitte auch in Attilas offizielle Vegan For Youth facebook Gruppe. Aus der Erfahrung meiner letzten Gruppe heraus, sind wir bei meinesvenja eher die Machbarkeits-Challenger (nicht umsonst hat sich daraus eine Gruppe von knapp 80 Vertrauten entwickelt, die sich „Kuschelveganer“ nennen.)

Bei uns ist es wie im echten Leben. Manche Sachen schafft man einfach nicht und manche Sachen kriegt man nicht hin, weil sie nicht zu einem passen. Das Leben ist nicht Schwarz und Weiß. Und keine Challenge muss 60 Tage lange sein. Ja, ich weiß, wenn man seine Ernährung grundsätzlich umstellen will und die Erfolge und Ergebnisse spüren und sehen will, von denen Attila spricht – DANN ist es gut, sich an alles so eng wie möglich zu halten.

Aber: ich lebe ja schon vegan und verfolge mit Vegan For Youth primär diese Ziele:

1. Durch Vegan For Youth zur Meditation zu finden

2 Neue Rezeptanregungen zu bekommen

3. Neue Lebensmittel kennen- und zubereiten zu lernen

4. Meinem Mann dabei zu helfen, mit der Vegan for Youth Challenge noch mehr Gewicht zu verlieren

5. Mich mal wieder richtig clean vegan zu ernähren, ohne Sojasahne und Co.

6. Sport wieder viel (!!!) regelmäßiger in meinen Alltag einfließen zu lassen

7. Weniger Schlaf zu benötigen

8. Ausgeruhter und zufriedener zu sein

Ob ich dazu Pulver und Maschinen brauche, werde ich sehen. Was ich euch mit diesem Post nur zurufen möchte, ist: Hier ist jeder willkommen. Egal, ob ihr nur zuschauen und reinschnupern wollt, oder ob ihr das Ding voll durchzieht. Ich bin mir sicher, ihr findet in der meinesvenja Vegan For Youth facebook-Gruppe Gleichgesinnte, die euch mit offenen Herzen und guter Laune dabei unterstützen, euer Ziel zu erreichen. Und da reihe ich mich gleich in die Schlange ein, denn ohne euch hätte ich es letztes Mal mit Sicherheit nicht geschafft, die Challenge komplett durchzuhalten und mich so glänzend zu fühlen.

Was sind eure Ziele? Was erwartet ihr von der Challenge? Was habt ihr euch vorgenommen und wo sagt ihr bereits jetzt: „Das ist glaube ich nichts für mich?“

Ich bin sehr gespant auf unseren Austausch und freue mich schon wie ein kleines Kind auf die Vegan For Youth Challenge – unser neues, gemeinsames Abenteuer.

Und nun wünsche ich euch und euren Familien ein wunderschönes und ruhiges erstes Adventswochenende, an dem ihr wieder näher zusammenrückt.

Alles Liebe,

Eure Svenja

P.S.: Attila wäre ja nicht Attila, wenn er nicht eine Überraschung in der Hinterhand hätte. Ich hatte nämlich diese Woche nachts einmal so Schlafstörungen und plötzlich ein Piepen auf dem Ohr. Weihnachtsbasteln hier, Mails da – und dann steht ja auch wieder das Lisa-Shooting ins Haus. Und ja, Attila, da hast Du auf den Seiten am Ende des Buches mal wieder genau den Nerv getroffen. Ich mach jetzt mal langsamer – und das tut mir gut.