Vegan for fit - der Countdown

Nun werde ich also Sonntag wieder mit der Vegan for fit Challenge starten (wer meinen kompletten ersten Challengebericht vor dem Einstarten noch einmal nachlesen will – hier gehts lang). Und diesmal gehe ich das ganz anders an. Strukturierter und organisierter. Ich habe nämlich keine Lust auf diesen Küchenkasper vom ersten Mal. Einige meiner Leser haben mir schon geschrieben, dass sie jetzt auch nochmal den Dreh kriegen wollen. Also schreibe ich flugs noch auf, was ich zur Vorbereitung tue.

Klar – ich habe natürlich eine Einkaufsliste geschrieben und war eben sowohl beim Aldi als auch beim Vollcorner. Für „es muss schnell gehen“-Tage habe ich vorgeschnittene und tiefgefrorene Zwiebeln, Knoblauch und Kräuter gekauft. Die gibt es bei Aldi-Süd in 100 g Packungen für 65 Cent – das ist echt günstig und spart Zeit. Klar – frisch schmeckt immer noch besser, aber bei meiner neuen Vegan for fit Challenge müssen Aufwand und Ergebnis zusammenpassen.

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Was ich auch gerne im Aldi kaufe, sind die Cranberries und ganz viele Nüsse. Und ja, die Cranberries sind gezuckert. Das sind sie im Biomarkt aber auch – und ungleich teurer.

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Dann habe ich das ganze Gemüse gewaschen und geschnitten und in meine Vorratsdosen von Rosti Mepal gepackt. Über die habe ich schon einmal geschrieben, weil sich darin das Gemüse so unglaublich lange hält. Echte Wunderdinger sind das. So habe ich das Gemüse immer schon fertig, wenn ich was kochen will und muss nicht noch waschen, schälen und schneiden.

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Dann ist mir aufgefallen: Wenn mein Kühlschrank voller Dinge ist, die ich ab Sonntag nicht mehr essen darf, ist das gar nicht gut. Also habe ich angefangen, den Kühlschrank aufzuräumen – und wenn man schon mal dabei ist, kann man ihn ja auch gleich auswaschen. Ich sage euch: Ratzfatz waren 3 Stunden rum. Zwischendrin kamen noch meine Kinder und hatten Hunger. Etwas, was in letzter Zeit so häufig vorkommt (gefühlt alle 2 Stunden – immer diese Wachstumsschübe), dass ich neulich in meiner allerliebsten Kuschelveganergruppe mal gefragt habe: Wie läuft das denn bei euch mit der Fütterung der Raubtiere so ab und was habt ihr für eine Taktik?

In der Gruppe sind nämlich ein paar erfahrene Mütter älterer Kinder – die Antworten waren Gold wert und ich habe direkt angefangen, sie umzusetzen. Davon mal mehr in einem anderen Post. Ein Tipp passt ganz gut zu meinem Vegan for fit Vorhaben: den Kindern einfach beibringen, wie sie ein paar leichte Gerichte selbst zubereiten können. Denn egal wie erfahren und gut aufgestellt ich diesmal für Vegan for fit bin: es ist trotzdem immer aufwändig, für die Kinder extra zu kochen.

So gab es nun heute beim Kühlschrank auswaschen nebenbei eine „Wie mache ich mir selbst Crepes?“-Kochstunde. Mit meinem Thermomix und meinem Cloer Crepesmaker (runterscrollen) gar kein Problem. Ich hatte eigentlich schon länger vor, ein paar Kocheinheiten mit den Kindern durchzuziehen. Jetzt war dann also der richtige Zeitpunkt und alles passte zusammen.

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 Was ich nicht gedacht hätte: das wir so viel Spaß in der Küche haben.

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Ich sage euch: das lief auf Schienen und auch, wenn sie beim nächsten Mal vielleicht noch ein bisschen Unterstützung brauchen… alles in allem haben sie das jetzt drauf. Inklusive Tanzeinlagen.

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Ich hoffe, ihr habt euch auch schon eine lange Liste gemacht und wir können uns dann in den nächsten Wochen wieder auf richtig gescheites Essen und das unbezahlbare Vegan for fit Gefühl freuen. Und wenn ihr euch noch nicht aufraffen konntet: jetzt ist ein guter Zeitpunkt, eine lange Einkaufsliste zu schreiben und morgen ganz früh in den Supermarkt zu starten.

Wenn ich das kann, könnt ihr das auch.

Liebe Grüße

Eure Svenja