Ihr Lieben,

zum Thema „Wie finde ich das richtige Keyword“ möchte ich euch heute gerne etwas schenken. Nämlich ein Video und einen Ausschnitt aus meinem Ebook „Erfolgreich bloggen“ . Darin geht es speziell um den Keyword Planer.

Ich verwende verschiedene Tools, um das perfekte Keyword zu finden, welches

1. am besten zu meiner Zielgruppe passt

2. am meisten auf Google gesucht wird und

3. am besten in Suchmaschinen rankt (und damit meine ich auch zielgruppenaffine „Suchmaschinen“ wie Pinterest).

Bevor ich euch aber mein Video zeige, möchte ich euch mit einem Text zum Thema führen. Hier also der Anfang meines Ebook-Kapitels zum Thema „SEO optimiertes Schreiben“.

Welche Texte sollte ich für Suchmaschinen optimieren?

Bevor wir jetzt von den Themen zur SEO optimierten Schreibweise kommen, möchte ich eins ganz ausdrücklich sagen: Es gibt tausend Gründe NICHT für Suchmaschinen optimiert zu schreiben.

Denn oft macht die SEO Optimierung einen Text kaputt und auch gar keinen Sinn. Und da es mir in erster Linie darum geht, meine Leser glücklich zu machen, SEO optimiere ich nur ganz wenige Posts. Und die optimiere ich deshalb, weil ich als Blogger immer wieder auch neue Leser finden muss, um meine Reichweite zu halten und zu erhöhen.

Bei welchen Posts macht SEO Optimierung Sinn – und bei welchen nicht? Ich optimiere zum Beispiel meine Bastelposts. Die müssen nicht dadurch überzeugen, dass sie besonders charmant geschrieben sind. Sondern durch Fotos, unter denen ich mir etwas vorstellen kann. Die Lust auf’s Basteln machen.

Und durch Step by Step Anleitungen, die ich beim ersten Anschauen verstehe und die mir das Gefühl geben: Das kann ich auch. Basteln ist immer leichte SEO-Beute – vor allem weil Bastelthemen viel gegoogelt werden und weil nach eindeutigen Keywords gesucht wird.

Rezepte sind bei mir auch zu hundert Prozent SEO optimiert. Nicht nur, weil es wahnsinnig viel Arbeit ist ein Rezept zu posten. Häufig muss ich zahlreiche Rezepte ausprobieren, um eins zu finden, das ich euch guten Gewissens empfehlen kann. Denn mittlerweile verlasst ihr euch darauf, dass meine Rezepte schmecken und einfach zu kochen sind.

Nicht selten schreiben mir Leserinnen: „Deine Rezepte sind so gut: Die koche ich auch zum ersten Mal, wenn ich Gäste habe.“ Auch wenn ihr euch das so vielleicht nicht bewusst macht: Solche Sätze hängen für mich bei der Rezeptauswahl die Latte ziemlich hoch.

Mit Rezepten ist es mittlerweile viel schwieriger, auf Google Seite 1 zu kommen. Das liegt vor allem an der riesigen Konkurrenz und an den sehr professionellen, permanent durch Tausende von Usern weiter wachsenden Plattformen wie „Chefkoch“ oder „Essen und Trinken“.

Dagegen ankommen kann ich nur, wenn ich die EINE Keywordlücke finde. Oder wenn ich in einem Post viele verschiedene Begriffe verwende, die wiederum von zahlreichen Lesern gesucht werden.

Absolute Grundvoraussetzung für Rezepte, denen Leser vertrauen sollen, sind ordentliche Fotos. Auf denen das Essen so aussieht, als würde es auch schmecken. Außerdem versuche ich visuelle Wörter zu verwenden, die die Sinne anregen (alles, was ihr riechen und schmecken könnt, funktioniert einfach besser).

Es schadet auch nicht, das Rezept so zu „erzählen“, als würdet ihr die Leser mit in die Küche nehmen. Wenn sie sich so fühlen, als würden sie neben euch stehen und euch über die Schulter schauen, hebt das ihr Vertrauen ins Rezept enorm.

Erzählt euren Lesern von Tricks oder Pannen. An welcher Stelle des Rezepts sie besonders schnell sein oder extrem aufpassen müssen, weil damit alles steht und fällt. Oder wie genau die Currypaste aussehen muss, wenn sie die Koksmilch dazugeben sollen.

Je klarer ihr ihnen die Zubereitung vor Augen führt, desto eher werden sie eure Rezepte ausprobieren.

Nach sieben Jahren bloggen kann ich euch versichern, dass es einen todsicheren Weg gibt, um Leser zu Stammlesern zu machen. Wenn ihr es schafft, dass eure Rezepte zu ihren Lieblingsrezepten werden und ihr immer wieder „mit ihnen am Tisch sitzt“. Denn dann denken sie ganz von selbst daran, immer wieder auf eurem Blog vorbeizuschauen.

Die meisten anderen Themen, z.B. Produkte, die ich entdecke, Buchrezensionen oder emotionale Erlebnisse aus meinem Alltag, optimiere ich gar nicht für Suchmaschinen.

Die schreibe ich, wie mir der Schnabel gewachsen ist, denn das ist das, was meine Leser an meinem Blog lieben. Dass meine Realität viel mit ihrer Realität zu tun hat. Dass sie beim Lesen spüren: „Ich bin nicht alleine.“ Oder: „Diese Gedanken habe ich auch.“

Wenn meine Leser mich loben, sagen sie nämlich: „Du triffst den Nagel auf den Kopf.“ Und: „Du sprichst mir aus der Seele.“ Und nicht: „Wie toll Du sechs mal in einem Post das Keyword „Gartenstühle grün“ hast einfließen lassen.“

Außerdem muss ich – bevor ich euch jetzt gleich erkläre, wie genau das mit den Keywords funktioniert – noch eine wichtige Sache loswerden: Ihr wisst ja, dass der Google Algorithmus sich permanent verändert.

Weil ihn keiner kennt, sind alle permanent hinter der Zauberformel her. Als ich 2013 begonnen habe, meine Posts zu optimieren, war das mit einigen wenigen Parametern möglich. Supergut schreiben können musste man nicht, ganz ehrlich.

Wenn ich über kostenlose Adventskalenderzahlen geschrieben habe, konnte ich ziemlich sicher sein, auf Google Seite 1 zu kommen – innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Das ist heute anders. Es müssen viel mehr Dinge in einem Text zusammenkommen.

Gute Suchmaschinenoptimierung hat über die Beherrschung von Tools hinaus nämlich viel mit Bauch- und Sprachgefühl zu tun. Mit „zwischen den Zeilen Dinge erkennen“ und dem Wissen, wie eure Leser ticken.

Denn selbst WENN ihr es auf die erste Google Seite schafft, wird euer Post nur gelesen, wenn ihr eure Zielgruppe von der ersten Sekunde an für euch gewinnen könnt. Weil eure Leser das Gefühl haben: „Das ist ja sympathisch.“ „Das kenne ich auch.“ Und „Das traue ich mir auch zu.“

Wie geht das mit der Keyword Recherche?

Wenn ihr mich fragen würdet: „Was ist die eine, die wichtigste Sache, die ich wissen muss, um auf die erste Seite von Google zu kommen?“ Ich würde antworten: „Ihr müsst die Kunst beherrschen, das richtige Keyword zu finden.“

Das hört sich jetzt erstmal ganz einfach an. Wenn ich zum Beispiel über Erdbeermarmelade schreibe, dann wird das Keyword, nach dem die Menschen bei Google suchen, wohl auch „Erdbeermarmelade“ sein.

Ich bin immer wieder verblüfft, dass selbst erfahrene Blogger und Unternehmen ihr Keyword danach auswählen, was sie GLAUBEN, was andere suchen – anstatt das systematisch mit Tools zu überprüfen.

Denn manche suchen nach „Erdbeermarmelade Thermomix“, andere nach „Erdbeermarmelade selbermachen“, nach „Erdbeermarmelade Etiketten“, „Erdbeermarmelade Gelierzucker“ oder gar nach „Erdbeerkonfitüre Rezept“.

Eure Aufgabe besteht darin, das eine Keyword zu finden, das

  • möglichst häufig gesucht wird
  • bis jetzt insgesamt möglichst selten als Keyword verwendet wird
  • in möglichst wenig aktuellen und qualitativ hochwertigen Beiträgen verwendet wird
  • Saison hat, einem Trend entspricht und/oder das ganze Jahr über gesucht wird.

Und weil diese Aufgabe recht komplex ist, sage ich immer: Das richtige Keyword zu finden ist ein bisschen, wie den richtigen Mann zu finden. Den lernt ihr auch nicht kennen, wenn ihr nur an einem einzigen Ort sucht. Deshalb schaue ich an vier verschiedenen Orten und halte auch sonst überall die Augen offen, wo ich gehe und stehe.

Manche Themen liegen einfach in der Luft und die besten Ideen für Keywords kommen mir oft, wenn ich in der Schlange an der Supermarktkasse stehe. Vor der Schule auf meine Kinder warte oder eine Szene in einem Café beobachte. Denn genau da unterhalten sich Menschen über Dinge, die sie nachher am PC googeln.

Ihr wollt einen Beweis? Der Satz „Was kann man eigentlich alles aus Klopapierrollen basteln?“ kam von der Erzieherin meiner Kinder und führte zu meinem meistgelesenen Post und Evergreen Content mit dem Keyword „Klopapierrollen basteln“. So kann’s gehen.

In diesem Kapitel nehme ich euch mit an die vier verschiedenen Orte, an denen ich im Internet gezielt nach relevanten und vor allem lohnenswerten Keywords suche. Das ist quasi das Äquivalent dieses Online Crashkurses zu einer Kneipentour, wenn ihr Single seid. Wir wechseln einfach viermal die „Bar“, um den besten „Mann“ zu finden.

Soweit der Auszug aus meinem Online Crashkurs „Erfolgreich bloggen“. Ich möchte euch jetzt im Video die erste der vier Plattformen vorstellen, auf der ich recherchiere, was das richtige Keyword für mich sein könnte. Den Keyword Planer von Google Adwords.

Das Tool, das mir zeigt, wie viele Menschen monatlich nach welchen Keywords GENAU suchen. Und wie hoch die Konkurrenz ist, die zu diesen Keywords bereits auf Google Anzeigen schaltet. Außerdem recherchiere ich hier auch das erste Mal zum Wortumfeld. Welche Keywords sollte ich neben meinem Hauptkeyword in den Text einfließen lassen?

Natürlich gibt es noch ein paar Steps mehr zum perfekten Keyword (warum sonst gäbe es in meinem Online Crashkurs ein ganzes Kapitel zum Thema SEO optimiertes Schreiben???) Wenn ihr also mehr dazu wissen wollt – hier geht’s zum Shop und zu noch mehr Know how).

Stay tuned

Svenja